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Girsberger renoviert 1110 Stühle – aus ästhetischen und ökologischen Überlegungen


Der Schweizer Möbelhersteller Girsberger hat im Rahmen einer Sanierung der Konzerthalle Bad Salzuflen 1110 Zuschauersitze neu gepolstert und bezogen. Pünktlich zur Saisoneröffnung am 21. Mai – auf dem Programm stand ein Konzert der Nordwestdeutschen Philharmonie – wurden die umfangreichen Renovierungsarbeiten abgeschlossen.

Vier Millionen Euro hat die nordrhein-westfälische Stadt Bad Salzuflen in die Sanierung ihrer Konzerthalle gesteckt. Bis zu 50 Handwerker waren in Spitzenzeiten auf der Baustelle zugegen. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1963 befindet sich im Kurpark der Stadt und gilt nicht nur als hervorragendes Beispiel der Bäderarchitektur der 1960er Jahre, sondern ist auch für seine erstklassige Akustik bekannt.

Unter den zahlreichen, teilweise höchst anspruchsvollen Aufgaben dieser Sanierung galt es auch eine Lösung für die abgenützten Zuschauersitze zu finden. Architekten und Bauherr entschieden sich, unter anderem aus ästhetischen Gründen, gegen eine neue Bestuhlung und suchten stattdessen nach einer Möglichkeit, die bestehenden Sitze aufzufrischen. Der Umfang des Auftrags und die kurze Zeitspanne von nur zwei Monaten verlangten nach hohen Kapazitäten. Zudem waren spezifische Kompetenzen in der Aufbereitung von Sitzpolstern gefordert. Mit beidem konnte Girsberger aufwarten – ebenso wie mit geeigneten Polsterungen und Stoffen, welche strenge Kriterien bezüglich Akustik und Brandschutz zu erfüllen hatten.

Anfang März transportierte Girsberger die 1110 Zuschauersitze in seine deutsche Produktionsstätte in Endingen am Kaiserstuhl. Dort wurden die alten Polster und Schaumstoffe entfernt, sortiert und entsorgt, neue Schaumteile auf die Schalen geklebt, Stoffe zugeschnitten und genäht und die Sitze neu gepolstert. Rücktransport und Montage gehörten ebenfalls zum Auftrag.

Der Zuschauersaal der Konzerthalle hat so sein ursprüngliches Erscheinungsbild behalten. Gleichzeitig hat der Auftraggeber mit dem Entscheid, die bestehenden Sitze auffrischen zu lassen, ein wichtiges Zeichen im Sinne der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung gesetzt.


Über Girsberger


Der Möbelhersteller Girsberger geht auf einen Drechslereibetrieb zurück, der im Jahr 1889 in Zürich als Familienunternehmen gegründet wurde. Heute führt Michael Girsberger die Firmengruppe in der vierten Generation. Das Unternehmen produziert Sitzmöbel wie Drehstühle, Konferenzstühle, Besucherstühle und Wohnstühle sowie Tische, Loungemöbel und Sideboards. Daneben bietet Girsberger individuelle, auf den Kunden zugeschnittene Einrichtungslösungen sowie die Überholung und Wiederinstandsetzung von Sitzmöbeln aller Art. Girsberger ist mit Vertriebsgesellschaften in Deutschland, Österreich, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Grossbritannien, der Türkei und den USA präsent; der Hauptsitz befindet sich in Bützberg bei Bern. Produziert wird in Bützberg (CH), Endingen (D), Smithfield (USA) und Silivri (Türkei).
www.girsberger.com

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WINI Büromöbel eröffnet neue Ausstellung in Holland

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WINI verstärkt seine Repräsentanz in Holland: Mitte Mai eröffnete das Team von WINI Kantoordesign – Tochterunternehmen von WINI Büromöbel – seine neue Ausstellungshalle in Waalwijk. Weit über 130 geladene Gäste kamen zur offiziellen Einweihungsfeier und nutzten die Gelegenheit, sich in dem knapp 850 Quadratmeter großen InfoCenter über das umfassende Dienstleistungsspektrum und die WINI Produktneuheiten zu informieren.
Die neue Ausstellungshalle von WINI Kantoordesign entstand in knapp zwei Jahren Planungs- und Bauzeit nach den Plänen des holländischen Architekturbüros Snoeren aus Dongen und bildet mit seiner markanten Glasfront und dem transparenten Gebäudekonzept ein architektonisches Highlight im neuen Industriepark von Waalwijk, direkt an der A59.

„In Sachen Architektur hat uns das WINI Forum im niedersächsischen Marienau sehr inspiriert“, erklärt Peter Salm, Geschäftsführer von WINI Kantoordesign. Der Wunsch, sich auch in Holland entsprechend zu präsentieren, bestand bereits seit längerem:
„Die Ausstellungsfläche im bisherigen InfoCenter Waalwijk war einfach zu begrenzt. Mit dem Neubau bieten wir unseren Fachhändlern aus Holland und den Beneluxländern jetzt endlich auch hier eine repräsentative, zeitgemäße und großzügige Ausstellung, die dem Designanspruch von WINI Rechnung trägt.“ Wie Salm ist sich auch WINI Exportmanager Christian Kortum sicher, „dass das neue InfoCenter in Waalwijk ein attraktiver Treffpunkt für Verkaufsgespräche zwischen Fachhändlern und Endkunden wird.“

Auf knapp 800 m2 zeigt das neue WINI InfoCenter Holland alle aktuellen WINI Systeme: einzelne Schrank- und Tischprogramme ebenso wie komplette Empfangs-, Arbeitsplatz- und Konferenzlösungen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht dabei das neueste Tischprogramm WINEA PRO, das gerade erst mit dem red dot award 2010 ausgezeichnet wurde und in Waalwijk in allen drei Gestellvarianten sowie als Steh-Sitz-Lösung gezeigt wird. Komplettiert wird die Produktpräsentation durch eine permanente Ausstellung ergonomisch hochwertiger Bürostühle der Marke Köhl.

Interessierte Fachhändler und Kunden können die Ausstellung ab sofort nach Terminvereinbarung besuchen: info@wini.nl oder +31 (0) 416 / 650 109. Anschrift: WINI Kantoordesign b.v., Gompenstraat 25, 5145 RM Waalwijk.

www.wini-mein-buero.de

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ORGATEC 2010
mit sehr gutem Zuspruch
und starken Themen

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Vom 26. bis 30. Oktober 2010 findet in Köln erneut die ORGATEC, die Internationale Leitmesse für Office & Object, statt. Zum Branchenereignis des Jahres werden rund 700 Anbieter aus ca. 35 Ländern erwartet. Bereits jetzt haben sich nahezu alle marktführenden Unternehmen angemeldet, darunter Kinnarps Samas als Neuaussteller oder auch so prominente Rückkehrer wie Haworth, USM Schärer, COR/interlübke, Ruckstuhl, OSRAM, PHILIPS oder Kindermann. Insgesamt umfasst das Ausstellungsangebot die Segmente Einrichtung, Licht, Boden, Akustik und Medien-/Konferenztechnik. Die Messe präsentiert so das Zusammenspiel aller Bereiche für eine ganzheitliche Raumgestaltung. Inhaltlich beschäftigt sich die ORGATEC 2010 unter der Überschrift „Erfolgsfaktor Büro“ mit der Frage, wie Effizienz und Produktivität von Unternehmen durch gut geplante Büroeinrichtung gesteigert werden können. Unterstützt wird dies durch das Kommunikationsprogramm der Messe, das aktuelle Branchenthemen und Praxisbeispiele, aber auch das informelle Networking in den Fokus rückt. „Durch die Diskussion aktueller Themen und den verstärkten Praxisbezug wollen wir den Charakter der ORGATEC als Themenmesse weiter stärken“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse. „Die Teilnahme namhafter Aussteller aus aller Welt an der ORGATEC 2010 zeigt, dass dieses Konzept großen Anklang findet.“

Voraussichtlich werden mehr als die Hälfte aller Anbieter aus dem Ausland nach Köln kommen. Ihrer Marktbedeutung entsprechend wird die italienische Industrie nach den deutschen Herstellern am stärksten vertreten sein, gefolgt von Spanien, Dänemark, der Schweiz und der Türkei. Im Vergleich zur Vorveranstaltung verzeichnet die ORGATEC zudem eine verstärkte Teilnahme von Anbietern aus den USA. Aus Italien, Spanien, Taiwan und China werden zudem Gruppenbeteiligungen erwartet, die insbesondere kleineren und mittelständischen Unternehmen eine attraktive Präsentationsmöglichkeit bieten.

Die ORGATEC 2010 bespielt erneut alle Hallen des Nordgeländes – nämlich die Hallen 6, 7, 8 und 9 – sowie die Halle 10 des Südgeländes. Insgesamt belegt die Veranstaltung damit eine Bruttoausstellungsfläche von 112.800 m². Zur ORGATEC sind die Eingänge Süd, Ost und Nord geöffnet. Sämtliche Hallen und Eingänge sind über den Messeboulevard miteinander verbunden und dadurch in kürzester Zeit erreichbar.

Treffpunkt für Handel, Planer und Nutzerunternehmen aus aller Welt
Ihrem ganzheitlichen Ansatz entsprechend thematisiert die ORGATEC alle relevanten Aspekte der Büro- und Objektgestaltung – von der Planung, über die Einrichtung und Ausstattung bis hin zum Betrieb und Management der jeweiligen Räumlich¬keiten. Damit richtet sich die Veranstaltung an Planer (Innenarchitekten und Architekten), Entscheider aus Nutzerunternehmen (z.B. Geschäftsführer, Einkäufer oder Facility Manager) sowie den Bürofachhandel. 2008 gehörten jeweils rund 30 Prozent den drei genannten Besuchersegmenten an. Auch zur ORGATEC 2010 wird eine ähnliche Nachfragestruktur erwartet. Insgesamt kamen zur Vorveranstaltung im Jahr 2008 mehr als 62.000 Besucher aus 114 Ländern, davon knapp die Hälfte aus dem Ausland. 65 Prozent der ausländischen Besucher stammten aus den EU-Staaten, 9 Prozent aus dem übrigen Europa, 10 Prozent aus Asien und jeweils vier Prozent aus dem Mittleren Osten und Nordamerika.

Erfolgsfaktor Büro im Blick
Thematisch dreht sich auch in diesem Jahr alles um den „Erfolgsfaktor Büro“. Sowohl die Lösungen der Aussteller als auch das Kommunikations¬programm der Messe zeigen auf, welchen Einfluss ein optimal gestaltetes Arbeitsumfeld auf den Unternehmenserfolg hat. Dabei kommt insbesondere das perfekte Zusammenspiel von Einrichtung, Licht, Boden, Akustik und Medientechnik zum Tragen, um eine Atmosphäre für Motivation, Identifikation und Produktivität zu schaffen. Der ganzheitliche Ansatz der ORGATEC gibt den Besuchern die Chance, sich über die relevanten Aspekte einer optimalen Raumgestaltung umfassend zu informieren. Kompetenzzentren zu den Bereichen Licht, Akustik und Medientechnik bieten den Besuchern dabei einen zentralen Anlaufpunkt und einen ersten Überblick über Lösungen der entsprechenden Segmente. Im Umfeld der Kompetenzzentren präsentieren sich die jeweiligen Anbieter der verschiedenen Bereiche. Die inhaltliche Gestaltung zum Thema Licht wird von der Bartenbach Licht Akademie in Zusammenarbeit mit dem Bartenbach LichtLabor umgesetzt und thematisiert unter anderem die Kombination von Tages- und Kunstlicht oder auch den Einsatz von LEDs im Büro. Das Kompetenzzentrum zum Thema Akustik & Interior Design wird unter Federführung des Akustikbüros Oldenburg und des Hörzentrums Oldenburg realisiert und zeigt innovative Akustiklösungen als konkrete Anwendungsbeispiele innerhalb einer offenen Bürolandschaft.

ULTIMA OFFICE Trendforum: Aktuelle Branchenthemen im Diskurs
Zentrale Diskussionsbühne der ORGATEC 2010 bildet das ULTIMA OFFICE Trendforum in Halle 6, wo sich alles um aktuelle Branchenthemen dreht. Dabei stehen übergreifende Themen im Mittelpunkt, die alle Besucherzielgruppen ansprechen – angefangen vom demografischen Wandel über Nachhaltigkeit bis hin zu ausgewählten Praxisbeispielen. Hochkarätige Experten aus den Bereichen Architektur, Planung, Nachhaltigkeit, Handel und Arbeitsforschung behandeln Trends und Best-Practise-Beispiele jeweils in 90 bis 120 Minuten – unterteilt in drei bis fünf Kurzvorträge einzelner Referenten. So spricht ein Experte von Jones Lang LaSalle beispielsweise zum Thema Nachhaltigkeit und Immobilienwirtschaft, während ein Vertreter der Deutschen Bank am Beispiel der Greentowers der Deutschen Bank über Bestandsimmobilien und Nachhaltigkeit referiert. Die Zuhörer können so dem gesamten Themenblock oder nur einzelnen Aspekten folgen. Pro Tag steht jeweils ein Themenblock am Vormittag und am Nachmittag auf der Agenda.

Practise at its best: Verleihung des Best Office Award 2010
Bereits zum vierten Mal wird der Best Office Award verliehen, den die ORGATEC wieder gemeinsam mit der “WirtschaftsWoche” ausgelobt hat. Unter der Überschrift „Erfolgsfaktor Büro“ werden die besten Bürokonzepte aus dem In- und Ausland gesucht. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht nicht allein die gestalterische Qualität, sondern vor allem das damit verbundene Managementkonzept, das die Effizienz und Flexibilität der Arbeitsorganisation und die Motivation der Mitarbeiter erhöhen sowie eine Nachhaltigkeitsstrategie berücksichtigen soll. So sollen die Bürolösungen neue Wege der Kommunikation gehen, das Wohlbefinden der Mitarbeiter fördern sowie Ressourcen schonen und im Einklang mit der Natur stehen. Prämiert werden das beste deutsche und das beste internationale Bürokonzept. Erstmals zeichnet der Best Office Award dabei auch den „planerischen Kopf“ aus, der hinter der innovativen Bürolösung steht. Die Preisverleihung des Best Office Awards 2010 findet am 28. Oktober auf der Bühne des ULTIMA OFFICE Trendforums statt. Zudem werden die Siegerunternehmen mit ihren Bürokonzepten im Rahmen einer Ausstellung auf der ORGATEC und in der „WirtschaftsWoche“ vorgestellt.

INSIGHT COLOGNE – ORGATEC Night of Corporate Architecture
Als Themenmesse der Branche stellt die ORGATEC in diesem Jahr einen noch stärkeren Praxisbezug her. Unabhängig von der Vorstellung von ausgewählten Best-Practice-Projekten im Rahmen des ULTIMA OFFICE Trendforums und der Vorstellung der beiden ausgezeichneten Bürokonzepte des Best Office Awards findet als abendliches Highlight am 29. Oktober die erste „INSIGHT COLOGNE – ORGATEC Night of Corporate Architecture” statt. Im Kölner Stadtgebiet werden ausgewählte Büro- und Objektgebäude – verbunden über ein Bus-Shuttle-Netz – ihre Türen öffnen. Die Besucher der ORGATEC und die interessierte Öffentlichkeit können so erfolgreiche Beispiele für anspruchsvolle Arbeits- und Kommunikationsräume erkunden. Ziel ist es, an Orte zu führen, bei denen aktuelle Trends bereits in den Alltag eingeflossen sind und faszinierende und zukunftsweisende Lösungen eingesetzt werden. Daher werden moderne, ganzheitliche Lösungen für Gebäude und Büros präsentiert, die den gesamten Workflow in Büro- und Businesswelten abbilden und innovative Lösungen für Licht, Raumakustik oder Technik zeigen. Die Themenpalette reicht dabei von Büro- und Arbeitskonzepten des 21. Jahrhunderts (z. B. Kranhaus 1 im Rheinauhafen), über Green Building und Nachhaltigkeit (z. B. Cologne Oval Offices) und Revitalisierung von Gebäuden (z.B. maxCologne, das ehemalige Lufthansa-Gebäude) bis hin zur Objektgestaltung und -einrichtung (z. B. Hotel Interconti). Damit findet die ORGATEC mit INSIGHT COLOGNE ihre Fortsetzung in der Praxis und vermittelt real erfahrbare Inspiration für alles, was das moderne Leben in Büro und Objekt ausmacht.

Networking auf dem ORGATEC Boulevard
Ein weiteres Ziel der ORGATEC ist es, das Networking der Branchenvertreter voranzutreiben. Zentraler Ort dafür wird der unter dem Motto „Arbeitszeit ist Lebenszeit“ gestaltete Boulevard mit informellen Kommunikationszonen und Loungebereichen sein. Erstmalig wird dort auch eine Happy Hour für die beteiligten Branchen am Abend des ersten Messetages stattfinden. Zu diesem informellen Get Together sind alle Aussteller, Besucher und Medienvertreter, die sich nach Messeschluss in den Hallen befinden, eingeladen.

http://www.orgatec.de
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Philips schreibt Wettbewerb für Initiativen und Projekte aus, die dazu beitragen, Gesundheit und Wohlbefinden von Menschen in Städten zu verbessern.


Der Philips Livable Cities Award soll dazu anreizen, praktische und umsetzbare Ideen entwickeln, um Gesundheit und Wohlbefinden von Menschen zu verbessern, die in Städten leben. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Bürgerinitiativen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen. Im Rahmen des Wettbewerbs werden Preise im Gesamtwert von 125.000 Euro vergeben.

Ziel des internationalen Programms ist es, einfache Lösungen für die komplexen Herausforderungen zu entwickeln, denen sich Stadtbewohner heutzutage gegenübersehen. Das Programm besteht aus drei separaten Preiskategorien:

Well-being Outdoors: Initiativen, die helfen, dass sich Bürger im öffentlichen Raum sicher fühlen, oder die für eine Steigerung des Identitäts- und Gemeinschaftsgefühls der Stadtbewohner sorgen.

Independent Living: Initiativen, die der steigenden Zahl älterer Menschen, die alleine leben, ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit in der Stadt vermitteln. Besonders der aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen Rechnung tragende Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und –Dienstleistungen steht hier im Vordergrund.

Healthy Lifestyle at Work and Home: Initiativen, die die geistige und körperliche Gesundheit der Menschen unterstützen. Zum Beispiel durch Schaffung von Umgebungen oder anderen Lösungen die dazu anregen, sich körperlich zu bewegen, die einen gesunderen Schlaf ermöglichen, oder zu einer gesünderen Ernährung anreizen.

Ein Hauptpreis von 75.000 Euro wird für die beste Idee aus allen drei Kategorien vergeben. Außerdem gibt es zwei zusätzliche Preise von je 25.000 Euro für die besten Einsendungen in den beiden Kategorien, die nicht vom Hauptpreis berücksichtigt sind. Die Vergabekriterien werden von einer internationalen Expertenjury unter der Leitung von Richard Florida entwickelt. Florida ist Autor des Buches „The Great Reset“, Direktor des Martin Prosperity Institute sowie Professor of Business and Creativity an der Rotman School of Management an der Universität Toronto.

„Unsere Städte sind unsere großartigste Erfindung. Sie sind Orte, an denen unterschiedlichste Menschen und Talente aufeinandertreffen, was zu unvergleichlicher Kreativität, Innovation und Wohlstand führt“, sagt Richard Florida. „Die Hälfte der Weltbevölkerung, weltweit über drei Milliarden Menschen, lebt in Städten. Doch zu viele unserer Städte sind von der Weltwirtschaft abgeschnitten. Und selbst in vielen der modernsten Städte finden sich Bereiche, die benachteiligt und arm sind. Wir brauchen einfache Lösungen, die in jeder Gemeinde umgesetzt werden können, um unsere Städte florieren zu lassen und sie lebenswerter zu machen. Ich fühle mich geehrt, an diesem einmaligen Projekt teilnehmen zu dürfen, das als Modell dienen kann, unsere Städte auf der ganzen Welt wohlhabender und lebenswerter zu machen.“

„Philips versteht, welchen Herausforderungen sich Städte heutzutage gegenübersehen. Zu diesen Herausforderungen gehört die Versorgung und Pflege einer immer älter werdenden Bevölkerung und damit verbunden der Wunsch nach Sicherheit sowie einer zeitgerechten Gesundheitsversorgung. Als international tätiges Unternehmen arbeiten wir daran, diese Aufgaben überall auf der Welt zu lösen“, sagt Gottfried Dutiné, Chief Officer Innovation & Markets und Vorstandsmitglied von Philips. „Durch den Philips Livable Cities Award wollen wir anregen, dass verstärkt einfache und umsetzbare Ideen entwickelt werden, die zur Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden, speziell bei der städtischen Bevölkerung, beitragen. Die Einbindung international anerkannter Experten wird dazu beitragen, dass letztendlich Projekte ausgezeichnet werden, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen entsprechen.“

Moderne Städte florieren, weil immer mehr Menschen erkennen, dass Städte anregende und lohnende Umgebungen sind, um dort zu leben, zu arbeiten und seine Freizeit zu verbringen. Die jüngsten Statistiken des UN-Habitat Global Report on Human Settlements zeigen, dass mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung derzeit in Städten lebt. Dieser Anteil wird bis 2050 voraussichtlich auf mehr als zwei Drittel ansteigen. Und mit der zunehmenden Urbanisierung steigt auch der Anteil älterer Menschen an der Stadtbevölkerung. Inzwischen ist der Anteil der älteren Erwachsenen an der Stadtbevölkerung in Industrieländern schon ebenso groß wie der der Jüngeren (laut WHO-Bericht „Global Age-Friendly Cities: a Guide“, Teil 1). Die rapide Urbanisierung hat auch zu gesundheitsbezogenen Problemen geführt, etwa einem dramatischen Anstieg von Übergewichtigkeit, besonders in Entwicklungsländern. Ursache sind die geringere körperliche Aktivität aufgrund zunehmend sitzender Tätigkeiten sowie die veränderten Transportmethoden. WHO-Factsheet Nr. 311, September 2006: „Obesity and Overweight“

Detaillierte Teilnahmekriterien sowie Online-Einsendemöglichkeiten für den Philips Livable Cities Award finden sich unter www.philips.com/because. Einsendeschluss ist der 28. Oktober 2010, 17 Uhr MEZ. Die Gewinner werden im Rahmen einer Preisverleihungszeremonie bekannt gegeben, die im April 2011 stattfinden wird.

Philips vergibt auch den city.people.light award, zusammen mit der Lighting Urban Community International (LUCI). Mit diesem Award werden Städte ausgezeichnet, die am besten demonstrieren, wie Beleuchtung einen Mehrwert für eine urbane Umgebung schaffen kann.

Über Richard Florida
Richard Florida ist Autor des weltweiten Bestsellers „The Rise of the Creative Class“ sowie von „Who‘s Your City?“, einem nationalen und internationalen Bestseller sowie Buch des Monats von amazon.com. Sein neues Buch, „The Great Reset“, erklärt, wie neue Arten zu leben und zu arbeiten für Wohlstand nach der Wirtschaftskrise sorgen werden.
Florida ist regelmäßiger Korrespondent für Atlantic Monthly und hat zahlreiche Kolumnen für The Globe and Mail, die New York Times, das Wall Street Journal, die Washington Post, den Boston Globe, den Economist und die Harvard Business Review geschrieben. Außerdem trat er als Experte bei MSNBC, CNN, BBC, NPR und CBS auf.
Richard Florida wurde außerdem von der Zeitschrift Esquire als einer der „Best and Brightest“ genannt, neben solch Berühmtheiten wie Bill Clinton und Jeffrey Sachs.
Er ist Gründer der Creative Class Group, einem Beratungsunternehmen, das nach neuen Trends in Wirtschaft und Gesellschaft Ausschau hält.
Florida ist Direktor des Martin Prosperity Institute sowie Professor of Business and Creativity an der Rotman School of Management an der Universität Toronto. Vorher war Florida Professor an der Carnegie Mellon University, Gastdozent in Harvard und am MIT sowie Gaststipendiat der Brookings Institution.

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Cersaie 2010: Standfläche in Bologna wieder komplett ausverkauft

Mehr als 800 Aussteller, davon fast ein Viertel aus dem Ausland, sind die Hauptdarsteller der 28. Ausgabe der Fachmesse


Cersaie, der weltweit bekannte Schaukasten für Keramik und Badausstattung, der vom 28. September bis 2. Oktober 2010 im Messegelände in Bologna ausgerichtet wird, verzeichnet ausverkaufte Standflächen, die von italienischen und ausländischen Firmen komplett in Beschlag genommen wurden. Ein Erfolg, der erneut den Leitmessecharakter dieser Fachmesse für die vertretenen Warengruppen bestätigt, die erfolgreich der international schwierigen Konjunkturlage trotzen.

Die Tragweite dieses internationalen Events, das dieses Jahr zum 28. Mal stattfindet, wird von den Eckdaten gestützt: Die zum 30. April 2010 aktualisierten Daten bestätigen die Teilnahme von über 800 Firmen, die 176 Tsd. Quadratmeter Ausstellungsfläche belegen und aus 29 Ländern aller fünf Kontinente kommen und fünf Warengruppen vertreten. Aus der Keramiksparte kommen 415 Aussteller, davon 259 aus Italien und 156 aus dem Ausland. Rekordzahlen auch für die Hersteller von Badausstattung, die mit 327 Ausstellern, davon 304 aus Italien vertreten sind. Die ausländischen Teilnehmer stellen dieses Jahr knapp ein Viertel der Gesamtaussteller und bekräftigen damit die internationale Aufstellung der Bologneser Messe.

Neben der starken Präsenz italienischer Unternehmen mit bis heute 636 Ausstellern, sind auch hohe Teilnahmezahlen aus Spanien (107), Deutschland (20), der Türkei und Portugal (mit jeweils 17 Firmen) zu verzeichnen. Diese gute Mischung mit Ausstellern aus aller Welt zeigt sich auch in der Flächenverteilung nach Warengruppen sortiert: 49,20% für die Keramikfliesensparte und 38,80% für die Badausstatter; 2,7% für die Hersteller von Rohstoffen und 6,20% für Werkzeuge, Machinen und Material für die Verlegung und Ausstellung von Keramikprodukten auf der Freifläche. Dienstleistungen sind mit 3,1% vertreten.

Reichhaltig und vielfältig ist auch wieder der Veranstaltungskalender dieser 28. Ausgabe der Internationalen Fachmesse für Architekturkeramik und Badausstattung, gefördert von Confindustria Ceramica in Zusammenarbeit mit BolognaFiere und von Edi.Cer SpA in Zusammenarbeit mit Promos durchgeführt.

www.cersaie.it

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SALONE INTERNATIONALE
DEL MOBILE 2010

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The Saloni 2010 have been a huge success: 329,563 accredited visitors from every part of the globe

The 19th April was the final day of the Saloni 2010, which opened at the Milan Fairgrounds on 14th April, along with the Salone Internazionale del Mobile, the International Furnishing Accessories Exhibition, SaloneSatellite and the biennial Eurocucina and International Bathroom Exhibition.

By midday on the 19th, with 297,460 accredited sectoral operators - +7% up on last year, it was plain to see that the Saloni are going from strength to strength. 56% of the operators came from abroad, confirming the fair’s international appeal.

These figures are further bolstered by the 32,103 members of the visiting public who attended the Sunday opening – making a total of 329,563 attendees – plus the 5,791 communications operators, including 5,110 journalists from all over the world.

“I believe that we can deservedly claim that today’s results are extraordinary” – said Cosmit President, Carlo Guglielmi – “The Saloni have demonstrated yet again that, as far as trade fairs in this particular sector go, they are in pole position globally, and this edition has proved that they are a huge media phenomenon and an unfailing barometer of habits. The data is even more astonishing, given the on-going economic climate within the sector and, especially, given the chaos caused by the grounding of planes that prevented some potential visitors from getting to Milan. Had it not been for the ash cloud, our estimates show that we might have been able to double the growth factor, with a larger number of visitors from abroad.”

“We are also greatly honoured by the attention and appreciation shown by the political world, which has been very marked over the last few days” – Mr. Guglielmi went on - not least the Prime Minister’s visit to the Saloni on Saturday to familiarise himself with this great expression of manufacturing and exhibition excellence, borne out by today’s results.”

“The enormous success of this 49th edition is due in particular to the efforts and investments of the exhibiting companies which, despite the credit crunch, have come here to showcase extremely prestigious and innovative products and stands” – said FederlegnoArredo President, Rosario Messina. “This positive result therefore augurs well for the endeavours of our companies, which recognise the Saloni as being the industrial system’s major vehicle for communication. We now have our sights firmly set on celebrating 50 years of the Salone del Mobile with major events and investments.”

The collateral exhibitions organised by Cosmit for the Saloni also went down well with the visiting public: the video-installation “A Celestial Bathroom” at the Planetarium was a sell-out, and crowds also flocked to the “Tutti a tavola!” (“Everyone to the Table!”) exhibition, which stays open until 9th May at the Gallery of Modern Art at Villa Reale and the Pinacoteca di Brera.

“Because of the way we operate and through the “City of the Saloni” project, which links the trade fair with the cultural events set up in the city of Milan, we have cemented our position yet again as the mouthpiece for both the industrial system and for the values inherent in our sector, but that’s not all. Being culturally-aware and investing in the city of Milan through prestigious events is a strategic and crucial part of the life and work of Cosmit,” concluded Mr. Guglielmi.

www.cosmit.it

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Walter Knoll mit Auftragsrekord
im April 2010


„Wir spüren den Aufwind,“ sagt Markus Benz, Gesellschafter und Vorstand der Walter Knoll AG & Co. KG. Der April 2010 geht in die Unternehmensgeschichte ein: Walter Knoll erzielte den besten Auftragseingang, den das Unternehmen jemals in einem Monat verbuchen konnte. Ein Ergebnis, das auf eine Vielzahl an Maßnahmen zurückzuführen ist und für die kommenden Monate positiv stimmt.
„Der aktuelle Auftragseingang ist von großer Bedeutung für uns,“ unterstreicht Markus Benz. „Mit einer Offensive der Produktentwicklung, erhöhter Leistung in einem härter gewordenen Wettbewerb um Projekte und mit neuen Investitionen in die Zusammenarbeit mit Fachhandelspartnern ist es uns gelungen, auch in schwierigen Zeiten Marktanteile zu gewinnen.“
Zwölf neue Produkte und Programmerweiterungen präsentierte das Unternehmen im Januar auf der Internationalen Möbelmesse in Köln; dazu fünf Neuheiten auf dem Salone Internazionale del Mobile vom 14. bis 19. April in Mailand.
Neue Showrooms - 2009 in London und Paris eröffnet - unterstützen den internationalen Aufbau der Marke. 2010 verstärkt Walter Knoll seine Präsenz in Asien: Zusammen mit Fachhandelspartnern eröffnet das Unternehmen Mono-Brand-Showrooms in Manila, Jakarta und Peking. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Jetzt wollen wir mit dem Schwung der Leistung der vergangenen Wochen die kommenden Monate angehen“, so Markus Benz.
Die Aussichten sind gut: Die in diesem Jahr neu vorgestellten Produkte konnten bereits erfolgreich im Wohn- und im Objektmarkt platziert werden. Ein Zeichen für die Anerkennung der hohen Designqualität ist zudem die Auszeichnung von fünf neuen Produkten mit dem Red Dot Design Award 2010: Cuoio, Vladi, Joco, Joco Dining Table und die Bellows Collection erhielten das begehrte Qualitätssiegel für gutes Design.

http://www.walterknoll.de

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Luminale 2010 – Biennale der Lichtkultur

Die fünfte Ausgabe etabliert die Luminale als das innovative Festival für Lichtdesign und Lichtkunst.

leuchtbogen_artist_Paul_Goeschel
Am Freitagabend ging die Luminale mit einer Lichtmodenschau und anschließenden Party im weltbekannten Cocoon Club zu Ende. Noch einmal gab es an vielen Orten Finissagen, mit denen Frankfurt Abschied nimmt von sechs erlebnisreichen Nächten, in denen allabendlich Zehntausende von Besuchern auf Entdeckungsreise in einer Stadt des Lichtes auf Entdeckungstour waren. Insgesamt haben rund 140.000 Besucher die Luminale – Biennale der Lichtkultur besucht. Sie haben eine Stadt erlebt, in der aus Kunstlicht Lichtkunst entstanden ist.

Die Luminale fand vom 11. bis 16. April zum fünften Mal parallel zur Messe Light+Building statt. Mehr als 150 Projekte haben Frankfurt und Offenbach in ein öffentlich zugängliches Lichtlabor verwandelt.
123 Programm-Beiträge konzentrierten sich in Frankfurt, überwiegend im Stadtzentrum, in den Wallanlagen, Frankfurts traditionsreichste öffentliche Parkanlage, die 2010 ihren 200. Jahrestage begeht und im Palmengarten, einem der bekanntesten Botanischen Gärten der Welt. 21 Projekte präsentieren sich im nahe gelegenen Offenbach und sechs weitere in Darmstadt und Mainz. Von der Party bis zum Symposium, vom geführten Rundgang bis zur Modenschau, von der Vernissage bis zur Schiffstour reichten die vielfältigen Angebot, sich mit der Stadt und ihrem Licht zu beschäftigen.

Thematische Schwerpunkte der 5. Luminale waren die Themen LED, die Digitalisierung des Lichtes, energieeffiziente Illuminationen und die Kombination von Licht mit Klang und anderen Medien. Erstmals bot das Energiereferat der Stadt Frankfurt im Rahmen der Luminale ‚Klimatours’ an, die die ökologische Vorreiterrolle Frankfurts unter Beweis stellen. Licht ist für die Inszenierung von Räumen außen wie innen ein ideales Medium, mit dem sich Geschichten erzählen und Atmosphären verändern lassen.

www.luminapolis.com

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Light+Building mit über 180.000 Messebesuchern

„Die weltweite Nachfrage nach energie-effizienter Licht- und Gebäudetechnik ist immens. Das bestätigt das beeindruckende Ergebnis der sechsten Light+Building“, sagt Dr. Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Mehr als 180.000 Besucher (2008: 167.000) kamen zu der am 16. April zu Ende gegangenen Weltleitmesse für Architektur und Technik. Das ist ein Plus von rund acht Prozent gegenüber der Veranstaltung vor zwei Jahren. 2.177 Hersteller (2008: 2.173) aus aller Welt präsentierten unter dem Leitthema Energie-Effizienz auf einem ausgebuchten Messegelände ihre Neuheiten und Trends für Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation. Die Besucherzuwächse stammen aus dem In- wie Ausland gleichermaßen, der internationale Anteil liegt jetzt bei über 43 Prozent, damit kam nahezu jeder zweite Besuhcer aus dem Ausland.

„Das war überwältigend: Ein sensationelles Ergebnis, eine phänomenale Stimmung in allen Messehallen und eine Dynamik, die noch weit über die Light+Building hinaus anhalten wird. Und wir sehen, wie wichtig eine Weltleitmesse gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist: Sie gibt dem zarten Aufschwung weitere Impulse. Sie setzt als Innovationsplattform weltweit neue Standards für Technologie, Design und Nachhaltigkeit. Sie eröffnet internationale Geschäftskontakte. Und sie informiert in einer einzigartigen Leistungsschau, was heute in Sachen Licht, Gebäudetechnik und Energiesparen möglich ist. Über 180.000 Besucher belegen eindrucksvoll die zehnjährige Erfolgsstory von Standort, Messekonzept und der engen Zusammenarbeit aller Partner“, sagt Dr. Michael Peters.

Die fünf führenden Besuchernationen der Light+Building 2010 sind neben Deutschland die Niederlande, Italien, Österreich, Frankreich und Großbritannien. Deutliche Zuwächse verbuchen die Regionen Nord- und Südamerika sowie Asien. Zur wichtigsten Besuchergruppe zählt das Handwerk – nahezu jeder vierte Messegast, das sind wieder über 40.000 Handwerker. Stark vertreten waren neben der Industrie und dem Handel zudem Architekten, Lichtplaner und Ingenieure.

Verlauf und Ergebnis der Messe Light+Building bewerten Industrie wie Handwerk gleichermaßen positiv. Friedhelm Loh, Präsident des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI): „Die Light+Building 2010 ist sehr erfolgreich verlaufen. Der rege Besucherandrang, die vielen Fachgespräche sowie die gute Stimmung der Aussteller stimmen optimistisch.“

Ergänzt wurde das Angebotsspektrum der Weltleitmesse durch die gemeinsam mit der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) veranstaltete ACS – Computersysteme im Bauwesen. Mit der erfolgreichen Kombination aus Fachausstellung und Vortragsforum präsentierte sie sich vom 14. bis 16. April im Congress Center Messe Frankfurt als eine der bedeutendsten Plattformen für Informations- und Kommunikationstechnologien.

Zum Building Performance Congress, dem Herzstück des umfangreichen Rahmenprogramms der Light+Building, kamen rund 1.000 Teilnehmer. Gut angenommen wurde ebenfalls das Trendforum, in dem das Stilbüro bora.herke in vier Rauminszenierungen die Wohntrends 2010/2011 präsentierte.

Nach Messeschluss konnten die Fachbesucher der Light+Building und das private Publikum mit der Luminale ein Highlight erleben, das Frankfurt und die Rhein-Main-Region in faszinierende Lichtwelten verwandelte. Mehr als 140.000 Besucher aus aller Welt besuchten die 150 Licht-Ereignisse in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet rund um die Themen LED, Energie-Effizienz und die Kombination von Licht, Klang und anderen Medien.

Die nächste Light+Building findet vom 15. bis 20. April 2012 in Frankfurt am Main statt.
www.light-building.com

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Tageslicht-Award für
New Yorker Star-Architekten

James Carpenter erhielt die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung der Villum Kann Rasmussen Stiftung und der VELUX Stiftung

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James Carpenter (rechts) freut sich über die Auszeichnung mit dem „Daylight and Building Component Award” 2010 durch Lars Kann-Rasmussen, den Vorstandsvorsitzenden der Villum Kann Rasmussen Stiftung, am 2. März in Kopenhagen. Foto: VELUX Deutschland GmbH

Der New Yorker Architekt, Bildhauer und Lichtdesigner James Carpenter entwirft Gesamtkunstwerke, die weit mehr sind als schmückendes Beiwerk für die Bauten anderer. Von der Atriumsverglasung des Time Warner Buildings über den Lichthof des Auswärtigen Amts in Berlin bis zur Sockelverkleidung des neuen 7 World Trade Centers auf Ground Zero: Licht ist für ihn nicht nur das Ergebnis seiner Arbeit. Es ist der Ausgangspunkt. Hierfür wird der 59-Jährige von der Villum Kann Rasmussen Stiftung und der VELUX Stiftung jetzt mit dem „Daylight and Building Component Award” ausgezeichnet. Mit diesem Preis werden jedes Jahr Personen geehrt, die sich in besonderer Weise um Tageslicht verdient machen. Den mit 100.000 Euro dotierten Award nahm James Carpenter am 2. März 2010 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Kopenhagen entgegen.

Der „Daylight and Building Component Award zeichnet James Carpenter für seine lebenslangen Designarbeiten aus, die urbane Umfelder mit Tageslicht und anderen Naturphänomenen verschönern. „James Carpenter ist einer der wenigen, der eine klare Verbindung zwischen dem Messbaren und dem nicht Messbaren, zwischen Natur und Architektur anstrebt“, so Bjarne Thomsen, Chairman des Award-Komitees. „Auf diese Weise dienen seine Arbeiten für viele als Inspiration, um neue Richtungen, Inhalte und technologisches Know-how in der Kunst und Wissenschaft im Bereich von Tageslicht und Architektur einzuführen.“

James Carpenters Wirken konzentriert sich insbesondere auf New York City. Hier hat er mit einigen der ambitioniertesten Gebäudeprojekte der jüngsten Stadtgeschichte dazu beigetragen, Natur und Tageslicht ins urbane Umfeld zu integrieren. So designte Carpenter beispielsweise die Sockelverkleidung und die Curtain-Wall Fassade des 7 World Trade Centers. Tagsüber reflektiert die äußere Fassadenschicht das direkt einfallende Sonnenlicht und das Streulicht aus der unmittelbaren Umgebung. Bei Nacht wird die Außenschicht zu einem Streufilter, durch den hindurch die Innenschicht sichtbar wird. Für die Atriumsverglasung des Time Warner Buildings auf dem New Yorker Columbus Circle entwarf er zudem die größte Seilnetzkonstruktion einer Glasfassade, die je errichtet wurde. Sie isoliert den Konzertsaal „Jazz at Lincoln Center“ akustisch von der Außenwelt, während sie den Besuchern gleichzeitig den Blick auf den Central Park und die 59. Straße freihält.

Carpenter, der zunächst Bildhauerei an der Rhode Island School of Design studierte, verkörpert eine einzigartige Mixtur aus Künstler, Ingenieur und Architekt. Seine großen Erfahrungen mit verschiedensten Baumaterialien und seine Fähigkeit, sie in künstlerischer Art und Weise zum Leben zu erwecken, brachten ihm bereits zahlreiche Preise ein – vom „MacArthur Fellowship“ bis zu zahlreichen Ehrungen unterschiedlicher Ingenieurbüros für seine technische Arbeit. „Gebäude zu designen ist eigentlich nicht das übliche Terrain für einen Bildhauer. Aber die Bildhauerei tut etwas, das die Architektur nicht macht: Sie bezieht die phänomenologischen Qualitäten ihrer Umgebung mit ein“, so Carpenter. „Wie für jeden guten Künstler ist es für mich sehr wichtig, dass ich ein zuverlässiges Verständnis für die Materialien entwickle.“

Seine Fähigkeiten haben ihn bereits mit einigen der weltweit berühmtesten Architekten zusammenarbeiten lassen, einschließlich Norman Foster, Richard Meier und Skidmore, Owings & Merril. In vielen Projekten arbeitete er auch als leitender Architekt, wie zum Beispiel beim aktuellen Redesign des Israelischen Museums in Jerusalem. „Meine Interessen waren schon immer sehr breit gefächert: Materialien, Kunst, Ingenieurswesen“, so Carpenter weiter. „Das macht die Arbeiten, die wir heute verrichten, so einzigartig. Sie sind hochtechnisch, starten aber immer mit Poetik: Was ist die Idee? Und wie wirst du die Menschen berühren? Was ist die Phänomenologie des Umfeldes, in dem du arbeitest?“

Über den “Daylight and Building Component Award”

Der „Daylight and Building Component Award” wird seit 1980 verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderen die Architekten Henning Lars und Jørn Utzon. Seit 2008 wird der Preis international vergeben und ist mit 100.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung erhalten jährlich Personen oder Gruppen, die mit ihrer künstlerischen, wissenschaftlichen oder praktischen Arbeit einen besonderen Beitrag zum Verständnis von Tageslicht und seiner Bedeutung leisten. Der Preis kann auch für eine ähnliche Leistung im Bereich Baustoffe und Baukomponenten verliehen werden.

www.velux.de

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FOSCARINI / Fokus auf die Produkte, Investitionen in Kommunikation und Lizenznahme – die Erfolgsformel 2009

Foscarini erreichte im Jahr 2009 wieder positive Ergebnisse. Das von Alessandro Vecchiato und Carlo Urbinati geführte Unternehmen hat all seine Pläne in die Tat umgesetzt und sogar im Jahr der Wirtschaftskrise Investitionen getätigt: in der Produktentwicklung (+30% im Vergleich zum Vorjahr), in Werbung & Marketing (+20% im Vergleich 2008) und in der Unternehmensorganisation (+15%).
“Wir haben einige mutige Entscheidungen entgegen des allgemeinen Mangels an Zuversicht bezüglich des Wirtschaftsklimas getroffen,“ sagte Alessandro Vecchiato. “Wir haben besonders die Arbeit an unseren Produkten fortgesetzt, die schon immer im Fokus unserer Aufmerksamkeit standen, haben wichtige neue Produkte auf den Markt gebracht, wie die Leuchten Tress und Le Soleil, die beide ein großes Interesse auf dem Markt und bei den Medien entfacht haben, und wir haben die Investitionen in Werbe- und Marketingmaßnahmen verstärkt.” Zu diesen Entscheidungen gehört auch die ständige Präsenz mit einer einheitlichen Kommunikations- strategie auf den wichtigsten Handelsmessen im vergangenen Jahr (in Mailand und Las Vegas) und anderen messeänlichen Veranstaltungen (in Mailand, Paris, Köln und Wien). Die Strategie, die Marke mit groß angelegten internationalen kulturellen Events zu verbinden, hat sich ebenfalls als ein großer Erfolg erwiesen, zum Beispiel die Erneuerung der Partnerschaft mit der Biennale in Venedig, die auch durch ihren lokalen Bezug eng mit dem Unternehmen verbunden ist.

Der Umsatz von über 30 Millionen Euro im Jahr 2009 wurde gefestigt. Dies erreichte der Vertrieb in Leuchten- und Möbelfachgeschäften mit 2500 Verkaufsstellen in fast 50 Ländern der Welt, die 73% des Gesamtumsatzes darstellen (hauptsächlich konzentriert auf Europa mit 50% und Nord-Amerika mit 10%). Das Vertrauen des Verkaufsnetzwerks in die neuen Produkte von Foscarini hat sich auf dem Markt fortgesetzt. Auch im Objektbereich hat sich ein Wachstum abgezeichnet. Ein Marktanteil, der jetzt über 20% des Umsatzes ausmacht, spiegelt das Interesse des Marktes bezüglich der aus Venezien stammenden Produktneuheiten wider.
“Das ist ein Ergebnis, mit dem wir besonders zufrieden sind,“ unterstreicht Carlo Urbinati. “Wir haben gewissermaßen nicht nur die Ergebnisse des letzten Jahres angepasst, sondern in einem Jahr, in dem der allgemeine Trend ein Abschwung war, haben wir Marktanteile gewonnen.”
2009 stand ebenfalls im Zeichen der Lizenzvereinbarung mit Diesel, die die Entwicklung und den Vertrieb der Leuchtenkollektion der berühmten Lifestylemarke beinhaltet. Die Lizenz ist auf fünf Jahre und auf ein weltweites Vetriebsabkommen angelegt. Diese Partnerschaft mit Diesel hat für Foscarini das Fundament für eine neue Ausrichtung und einen neuen Stil geschaffen und ermöglicht zusätzlich die Ausweitung auf ein Marktsegment, das sich stärker an die junge Zielgruppe richtet.
Dank dieser Strategie bestätigen die Zahlen den Status von Foscarini als eine erfolgreiche Marke im Segment der designorientierten Leuchten. Das Unternehmen hat entschieden, sich auch in der Zukunft auf die Produkte zu konzentrieren und in neue Entwicklungen zu investieren, die sich durch eine starke Persönlichkeit, Experimentierfreudigkeit und Produktinnovation auszeichnen.

www.foscarini.com

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drapilux präsentiert Weltneuheit | Kollektionspräsentation am 23.03.2010 auf der Altenpflege 2010 Hannover

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Exklusiv präsentiert drapilux seine neue health&care-Kollektion im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Altenpflege 2010 in Hannover. Am 23. März um 15.30 Uhr zeigen Bernd Möller, Vertriebsleiter drapilux, und Susanne Wagner, Architekturbüro Wagner Interior Architecture, die Neuheiten der „we care“-Kollektion und deren Hintergründe. Auf farbpsychologischen Erkenntnissen gestaltet und mit intelligenten Zusatzfunktionen ausgestattet, sorgt die „we care“- Kollektion für ein wohnliches und gleichzeitig gesundheitsförderndes Ambiente in Kliniken und Pflegeheimen. Das Highlight: erstmalig wird auch die Funktionsweise der neuen „all in one“- Ausrüstung vorgestellt. Waren drapilux-Stoffe zuvor entweder mit einer der bewährten Zusatzfunktionen drapilux air oder drapilux bioaktiv ausgestattet, ist nun erstmalig eine Kombination der beiden Funktionen in einem Produkt möglich. Besonders für Architekten und Raumausstatter im Bereich Pflegebau interessant: Die „all in one“ Stoffe wirken antibakteriell und filtern gleichzeitig unangenehme Gerüche aus der Luft. Einzigartig.

Als Gastredner ist zudem der Hygieneexperte Prof. Dr. Reinier Mutters von der Philipps-Universität Marburg geladen. Der Leiter des Bereichs Krankenhaushygiene des Instituts für medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene beleuchtet den grundsätzlichen Stellenwert einer antibakteriellen Ausstattung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.


drapilux-Kollektionspräsentation

23. März 2010, 15.30 Uhr

Altenpflege 2010
Die Leitmesse der Pflegewirtschaft
Deutsche Messe | Messegelände | Hannover
Convention Center, EG, Raum Dresden
30521 Hannover

http://www.drapilux.com

Über drapilux:
drapilux hat sich als führender Anbieter von flammhemmenden Gardinen und Dekorationsstoffen auf dem internationalen Markt etabliert. Der Name drapilux steht für das wohnliche Objekt und bietet mit den Zusatzfunktionen drapilux air, drapilux bioaktiv und drapilux akustik hochwertige und funktionale Stoffe mit innovativen Eigenschaften für den Objekt- und Wohnbereich in höchster Designqualität. drapilux ist eine Marke der Schmitz-Werke GmbH + Co. KG in Emsdetten.

 


Weltleitmesse BAU forciert
Engagement im Ausland


Architekturbüros sind weltweit tätig, Hersteller von Baumaterialien rund um den Globus im Geschäft. Die logische Konsequenz für die BAU: Noch internationaler werden. Die BAU forciert deshalb ihr Engagement im Ausland. Auf dem Weg zur Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme setzt sie auf ein ganzes Bündel von gezielten Maßnahmen.

Der neue Untertitel - Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme – weist klar die Richtung: weg von der bisherigen Fokussierung auf Europa, hin zu einer Fachmesse mit weltweitem Führungsanspruch. Projektleiter Markus Geisenberger formuliert das neue Selbstverständnis der BAU so: „In Deutschland zuhause, in Europa die Nummer eins und weltweit der Maßstab“. Die Messeleitung geht davon aus, dass im Januar 2011 so viele ausländische Besucher wie nie zuvor zur BAU nach München reisen werden. Konkret: Mehr als 40.000 aus über 150 Ländern. Zur letzten BAU im Januar 2009 wurde mit über 37.000 Besucher aus dem Ausland bereits ein Rekordergebnis erzielt – trotz Wirtschaftskrise.

Die weitere Internationalisierung der BAU entspricht auf Unternehmensseite der zunehmenden Globalisierung der Baubranche. „Viele unserer Aussteller machen mittlerweile einen erheblichen Teil ihres Umsatzes im Ausland, darauf müssen wir reagieren und noch mehr Märkte für die BAU erschließen, noch mehr Kunden aus aller Welt nach München bringen“, so Geisenberger. Erreicht werden soll das mit ganz gezielten Marketingmaßnahmen, die bereits im Hinblick auf die BAU 2011 umgesetzt werden:

Allianzen mit der Fachmesse „TurkeyBuild Istanbul“, mit dem Turkey´s Building Information Centre (YEM) sowie mit der Builder´s Association of India (BAI) verstärken die Bekanntheit der Marke BAU in wichtigen Märkten. Die Partnerschaft mit YEM und BAI betrifft insbesondere gemeinsame Marketingmaßnahmen wie die wechselseitige Präsenz auf Pressekonferenzen und Werbemitteln. Darüber hinaus wird die BAU auf der von YEM veranstalteten „TurkeyBuild Istanbul“ als exklusiver deutscher Messepartner vertreten sein.
BAU on tour: Das Team der BAU ist weltweit unterwegs, um für die BAU zu werben und Multiplikatoren sowie potentielle Besucher direkt anzusprechen. Dabei führt der Weg immer häufiger über Europa hinaus. 2009 war die BAU auf den Messen Constro (Pune, Indien) und Big 5 (Dubai, VAE) vertreten, 2010 wird die BAU auf den Messen TurkeyBuild (Istanbul), IranConMin (Teheran) und Fenestration China (Peking) Flagge zeigen. Pressekonferenzen sind in allen wichtigen europäischen Ländern geplant, neu hinzu kommen Bosnien und Serbien. Außerhalb Europas stehen Japan, Korea und zum ersten Mal Ägypten, Algerien und Indien auf dem Reiseplan.
Werbemittel zur BAU 2011 werden jeweils in den Landessprachen aller wichtigen Zielmärkte aufgelegt. So erscheint beispielsweise der Visitor Guide, ein Faltplan, in dem u.a. alle Messehallen mit Aussteller-Logos abgebildet sind, in 13 Sprachen, darunter chinesisch und türkisch. Online gibt es unter www.bau-muenchen.comBasisinformationen in 17 Sprachen, u.a. in arabisch und japanisch. Auch die wichtigsten Presseinformationen zur BAU werden in 17 Sprachen herausgegeben.
70 Länder, von Algerien bis Zypern, stehen im Mediaplan der BAU. In jedem dieser Länder plant die BAU Marketingaktionen. Das können Anzeigen oder Beilagen sein, Medienkooperationen oder Pressekonferenzen, Direct Mailings oder persönliche Gespräche mit wichtigen Multiplikatoren. Je wichtiger das Land als Besucher-Zielmarkt ist, desto umfangreicher die Maßnahmen.

Zur BAU 2011

Die BAU 2011, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, findet vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Erwartet werden mehr als 1.900 Aussteller aus über 40 Ländern sowie mehr als 210.000 Besucher aus rund 150 Ländern. Auf 180.000 m² Fläche präsentiert die BAU Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Sie führt, weltweit einmalig, alle zwei Jahre die Marktführer der Branche zu einer Gewerke übergreifenden Leistungsschau zusammen. Mit über 38.000 Planern ist die BAU zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure. Das Angebot ist nach Baustoffen sowie nach Produkt- und Themenbereichen gegliedert. Zukunftsweisende Themen wie „Nachhaltiges Bauen“ spielen quer durch alle Ausstellungsbereiche eine wichtige Rolle. Die zahlreichen attraktiven Veranstaltungen des Rahmenprogramms, darunter hochkarätige Foren mit Experten aus aller Welt, runden das Messeangebot ab.

www.bau-muenchen.co

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Light+Building 2010: Alle großen Namen der Branchen Licht, Elektrotechnik und Haus- und Gebäudeautomation vertreten

Neue Anbieter im Bereich Technische Leuchten und Lampen
Neues Belegungskonzept für Gebäudetechnik


Zur Light+Building, Weltleitmesse für Architektur und Technik, präsentieren sich vom 11. bis 16. April 2010 in Frankfurt am Main rund 2.200 Aussteller, darunter alle nationalen und internationalen Marktführer. Auf einem ausgebuchten Messegelände von über 240.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es unter dem Leitthema Energieeffizienz zu Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation Innovationen und energiesparende Systemlösungen zu sehen. Doch wie finden Besucher aus der Vielzahl der Produkte ihr gewünschtes Angebot? Die gut gegliederten Ausstellungsbereiche ermöglichen Messegästen eine schnelle Orientierung, die zur Light+Building 2010 durch das optimierte Belegungskonzept für die Gebäudetechnik noch leichter fällt. Eine erste Orientierung bieten zudem die drei Produktbereiche Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation.

Mehr als 1.500 Firmen stellen auf der weltgrößten Bühne für den Lichtmarkt das Gesamtspektrum der Lichttechnik unter einem Dach vor – unter anderem technische Leuchten und Lampen in allen Variationen und für alle Anwendungen, Designleuchten in den verschiedensten Stilrichtungen – ob modern oder klassisch – sowie eine große Auswahl an lichttechnischen Komponenten und Zubehör. Besucher finden hier alle zukunftsweisenden Lichttechnologien wie etwa LED-Licht für gewerbliche und öffentliche Gebäude genauso wie für die eigenen vier Wände. Technische Leuchten und Lampen sind zur Weltleitmesse gleich in fünf Hallenebenen in 3.0, 3.1 und 4.0, 4.1, 4.2. vertreten sowie im Forum und in der Festhalle. In Halle 3 präsentieren sich internationale Firmen wie Artemide, Bega Gantenbrink-Leuchten, Erco Leuchten, Flos, Fontana Arte, iGuzzini illuminazione, Luceplan, Trilux und Targetti Sankey. In der Festhalle und dem Forum stellen wieder Osram, Philips, Siteco Beleuchtungstechnik und Zumtobel Lighting aus. Zur Light+Building sind 2010 im Bereich Technische Leuchten und Lampen viele neue Anbieter im Bereich LED vertreten wie LG Innotek, Sharp Electronics und Toshiba. Diese sowie weitere führenden LED-Hersteller wie Nichia, Panasonic Lighting und Seoul Semiconductors sind in den Hallenebenen 4.0, 4.1 und 4.2 angesiedelt.


Urban Lighting zeigt Vielfalt an Außenleuchten


Die Vielfalt an Außenleuchten wird in der Halle 5.0 unter anderem von Ewo, Hess AG Form + Licht, Schréder und Thorn Lighting unter dem Begriff Urban Lighting mit dem Schwerpunkt Außenleuchten für öffentliche Bereiche vorgestellt. In einer realen Umgebung werden Außenleuchten zusätzlich präsentiert auf der Agora, dem Freigelände der Messe, auf dem Boulevard der Außenleuchten.

Dekorative Leuchten für den Objekt- und Wohnbereich in unterschiedlichen Stilrichtungen sind in den Hallen 5.1, 6.0, 6.1 und zu finden. Das dekorative Licht gliedert sich in die Stilrichtungen Modern-Design, Klassisch-Modern und Klassisch-Traditionell, um Fachbesuchern die Orientierung in diesem Produktsegment zu erleichtern. Klassische dekorative Leuchten zeigen in der Halle 6.1 zum Beispiel Arte di Murano, Classic Light, Iris Cristal, Joachim Holländer, Novaresi, Pataviumart, Savoy House; moderne dekorative Leuchten stellen die Firmen in der Halle 5.1 vor, zu denen etwa Bankamp, Menzel lighting manufacture group und Neuhaus Licht zählen. Außerdem präsentieren sich hier Firmen wie Albert Leuchten und Royal Botania mit Außenleuchten für den privaten Bereich.

Wie wichtig Design nicht nur bei den dekorativen Leuchten ist, sondern auch bei den technischen, macht der Bereich der Technisch Designorientierten Leuchten deutlich, dessen Ausstellungsspektrum die Hallenebenen 1.1 und 1.2 umfasst. Zu den namhaften Herstellern aus diesem Segment gehören zum Beispiel Axel Meise Licht, Brand van Egmond, DARK, Escale, Ingo Maurer, Metalarte, Nimbus, Oligo, Prandina, Quasar, Serien, Terzani und Tobias Grau.

Vollsortimente und dekoratives Zubehör runden in den Hallenebenen 6.0 und 10.1 das Licht-Produktspektrum ab. Unter anderem zählen dazu Brilliant, Eglo Leuchten, Massive Leuchten und Paulmann Licht. In der Halle 10.1 präsentieren Länderbeteiligungen weitere Produkte aus diesem Segment.

Lichttechnische Komponenten und Zubehör sind in der Halle 4.0 angesiedelt. Zu den namhaften Ausstellern gehören hier zum Beispiel Alanod, BAG Electronics, BJB, Helvar, Jordan Reflektoren, TCI, VLM SPA und Vossloh-Schwabe.


Neue Belegung für Elektrotechnik integriert Halle 11


Auch im Elektrotechnikbereich wird zur Light+Building 2010 das ganze Produktspektrum vertreten sein. Mit der Integration der neuen Halle 11 wird das breite Spektrum der Elektrotechnik für Besucher übersichtlich gegliedert in drei themenorientierte Bereiche. Insgesamt präsentieren sich zur Light+Building 2010 rund 450 Firmen in der Elektrotechnik mit Innovationen und Trends in den Hallen 8 und 11.
Das Angebot zum Thema Energieeffiziente Gebäudesystemlösungen/Elektroinstallation/Gebäudeinfrastruktur in Halle 8.0 umfasst unter anderem Ausstellungsinhalte zu Energie- und Datenübertragung sowie Kabelmanagement-, Blitzschutz und Überspannungsschutz-Systemen. Den neuesten Stand der Technik gibt es außerdem unter anderem zu Smart Metering. Zu den teilnehmenden Unternehmen zählen hier beispielsweise ABB / Busch Jaeger, Gustav Hensel, Hager Vertriebsgesellschaft, Mennekes, Niedax, OBO-Bettermann, Stiebel Eltron, die Theben AG und Walther-Werke. Weitere Produkte aus diesem Bereich sind in der Halle 9.0 zu sehen.

In Halle 11.0 dreht sich zum Thema Elektrische Installations- und Netzwerktechnik alles um Komponenten und Systeme für Energieverteilung und -steuerung, Niederspannungsschaltanlagen und Schaltschrankbau, Netzwerkinfrastruktur- und Sicherheitssysteme. Zu weiteren Ausstellunginhalten gehören Schaltanlagen und Steuerungsbau genauso wie Handwerkszeuge und Markierungssysteme für die Elektroinstallation. Die hier vertretenen Firmen heißen etwa Eaton / Moeller, Phoenix Contact, Rittal, die Siemens AG, WAGO Kontakt und Weidmüller.

Designorientierte Elektroinstallationen und Gebäudesystemtechnik sind in der Halle 11.1 angesiedelt. Die Aussteller sind unter anderem Albrecht Jung, Berker, Gira Giersiepen, Legrand-BTicino, Novar, Siedle sowie die Schneider Group mit den Firmen Merten, Ritto, Elso und Schneider Electric. Bedien- und Steuerungselemente umfassen ebenso das Ausstellungsspektrum wie Schalter, Steckdosen, Gebäudekommunikation sowie Sicherheitskomponenten und Aktorik für die Gebäudesystemtechnik.


Haus- und Gebäudeautomation neu in Halle 9.0


Durch den Umzug des zur Vorveranstaltung in 9.1 angesiedelten Bereichs in die Halle 9.0 sind der Elektrotechnikbereich in Halle 8.0 und die Haus- und Gebäudeautomation jetzt noch näher zusammengerückt und daher besser und schneller zu erreichen. Rund 150 Aussteller stellen ihrem Publikum hier zukunftsfähige Lösungen vor für Haus- und Gebäudeautomation, Facility Management, Contracting und weitere Gebäudesystemtechnik, zum Beispiel zu Photovoltaiksystemen und Sonnenschutztechnik. Zu den bekannten Herstellern gehören beispielsweise EnOcean, Honeywell, Kieback & Peter, Saia-Burgess Controls und WAREMA Renkhoff.

Weitere Informationen unter: www.light-building.com


Hintergrundinformation Messe Frankfurt


Die Messe Frankfurt ist mit 424 Millionen Euro* Umsatz und weltweit über 1.500 Mitarbeitern das größte deutsche Messeunternehmen. Der Konzern besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen und 52 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „Made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2009* organisierte die Messe Frankfurt über 90 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland. Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com
*vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009

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„Architects Partner Award“ für Häfele
Ausgezeichneter Objektservice

Mit zwei Silber-Auszeichnungen geht Häfele aus dem diesjährigen Wettbewerb „Architects Partner Award“ hervor. Die Preisträger wurden am 18. Januar auf dem Messegelände von Hannover bekanntgegeben und geehrt.
Der von den Branchenmagazinen AIT und xia ausgelobte „Architects Partner Award“ würdigt herausragende Vertriebs- und Service-Leistungen für die Zielgruppe Architekten und Innenarchitekten. Dafür wurden über 1.000 repräsentativ ausgesuchte Planer befragt. Sie wählten Häfele unter die Top 10 der bevorzugten Unternehmen in der Kategorie „Türen, Tore + Schließsysteme, Beschläge“. Darüber hinaus belegte Häfele-Architekten-Objektberater Roland Seifert einen Platz unter den besten zehn.
„Dieser Doppel-Erfolg bestätigt unseren täglichen Einsatz bei der Unterstützung von Architekten und Innenarchitekten mit einem eigenen kompetenten Berater- Team“, freute sich Udo Jungebloed, Leiter Verkauf Objekttechnik und elektronische Sicherheitssysteme, anlässlich der Preisverleihung. „Zugleich zeigt sich, dass unser Leitthema Funktionalität, das heißt Effizienz und Komfort in Gebäuden, Einrichtungen und Möbeln, für die Planer inzwischen große Relevanz hat.“
Das umfangreiche Lieferprogramm von Häfele umfasst über 50.000 Produkte für Tür und Möbel aus eigenen Produktionswerken sowie von international führenden Marken. Seine System- und Beratungskompetenz hat das Unternehmen in einem „360°-Objektservice“ gebündelt. Insbesondere Architekten und Planer profitieren damit von einer herstellerneutralen Beratung. Mit seinem 360°- Objektservice bietet Häfele zudem weitreichende Unterstützung in allen Phasen der Objektentstehung. So erleichtern konkrete Planungshilfen beispielsweise die Planung und Realisierung von elektronischen Schließsystemen, Lichtkonzepten in Möbeln und Einrichtungen sowie von vielseitigen Schiebelösungen.

Häfele GmbH & Co KG
E-Mail: objektservice@haefele.de
www.hafele.com

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Internationaler Architektur-Kongress 2010

Nachhaltigkeit ist Trumpf

„Neues Bauen mit Stahl – Lösungen für nachhaltige Architektur“ war das Thema des Internationalen Architektur-Kongresses, den das Stahl-Informations-Zentrum am 13. Januar 2010 in Essen ausrichtete. Mehr als 1.000 Teilnehmer kamen und folgten den Ausführungen der renommierten Referenten. Mitveranstalter waren die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, der Industrieverband Feuerverzinken e.V. und bauforumstahl e.V.

Die Anforderungen an Architekten, Ingenieure und ausführende Unternehmen werden immer komplexer: Bisher waren vor allem Funktionalität, Baukosten sowie die architektonische und energetische Qualität eines Bauwerks wichtige Kriterien für den Bauherrn. Immer wichtiger werden jetzt z. B. auch der Verbrauch von natürlichen Ressourcen, die Auswirkungen auf die Umwelt und die Lebenszykluskosten sowohl beim Neubau als auch beim Bauen im Bestand. Das Leitbild der Nachhaltigkeit setzt neue Maßstäbe bei der Vermarktung von Gewerbe-, Verwaltungs-, Wohn- und öffentlichen Immobilien. Wenn es neben gestalterischen Aspekten auch auf nachhaltige Planung, Ausführung und Nutzung von Bauwerken ankommt, wählen Architekten und Planer immer öfter den Baustoff Stahl.

„In vielen Stahlkonstruktionen werden heute schon hochfeste Stähle eingesetzt, deren Festigkeiten um das zwei- bis dreifache höher liegen als bei klassischen Baustählen. Die Vorteile sind klar: Weniger leistet mehr.“, so Dr. Reinhard Winkelgrund, Geschäftsführer des Stahl-Informations-Zentrums. Bauelemente aus Stahl sind effektiv vorzufertigen, einfach zu montieren und sichern mit ihren leicht zu verändernden, flexiblen Strukturen den langfristigen Werterhalt von Gebäuden. Außerdem können Stahlkonstruktionen am Ende ihrer langen Nutzungszeit leicht demontiert und ohne Qualitätsverlust zu 100 % recycelt werden. Der geringe Bedarf an primären Rohstoffen und die energiesparende Herstellung von Bauprodukten aus Stahl schonen die natürlichen Ressourcen unserer Erde und entlasten so die Umwelt.

Auf dem Kongress in Essen stellten international renommierte Architekten und Ingenieure realisierte Projekte und innovative Architekturlösungen für besonders umwelt- und sozialverträgliche Bauwerke aus Stahl vor – Gebäude, die gleichzeitig ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit über den gesamten Nutzungszyklus bieten. Alle Referenten zeichneten sich durch beeindruckende Kreativität und das klare Bekenntnis zu nachhaltiger Entwicklung im Bauwesen aus.

Der Düsseldorfer Architekt Christof Ingenhoven orientiert seine Projekte an internationalen Standards wie LEED, BREEAM oder ASHRAE. So benötigt die von ihm entworfene neue Lufthansa-Hauptverwaltung nur ein Drittel der Energie eines herkömmlichen Bürogebäudes. Der von ihm geplante Hauptbahnhof Stuttgart, mit dessen Bau in diesem Jahr begonnen werden soll, wird als Null-Energie-Bahnhof weder Heizung, Kühlung noch mechanische Belüftung benötigen.

Ronald Schleurholts vom Delfter architectenbureau cepezed zählt zu den vom European Centre for Architecture, Art, Design and Urban Studies ausgewählten 40 wichtigsten Architekten unter 40 Jahren. Nachhaltiges und integrales Design bestimmte die von ihm geplante Erweiterung und Renovierung des Audax-Textilmuseums in Tilburg, das in einer ehemaligen Wollfabrik untergebracht ist. Vorhandene Substanz verbindet sich hier mit transparenten An- und Neubauten zu einem integralen Komplex.

Das Bochumer Architektenduo Elke Banz und Dietmar Riecks setzt Stahl insbesondere im Industriebau ein, wie z.B. beim Bau einer Nullemissionsfabrik in Braunschweig. Dieses Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet, so zum Beispiel mit dem Energy Globe des Club of Rome.

Juan Fernández Andrino leitet das Madrider Büro von Dominique Perrault. In seinem Vortrag präsentierte er das neue Olympische Tenniszentrum in Madrid, dessen Dachtragwerk aus einer filigranen Stahlkonstruktion besteht.

Wie kaum ein anderer in Deutschland steht Prof. Werner Sobek, Architekt und Bauingenieur aus Stuttgart, für klare Orientierung hin zu nachhaltigen Bauweisen. Leichte, weit gespannte Strukturen mit hoher Funktionalität und Wertigkeit, wie der neue Flughafen in Bangkok zeigt, gehören zu seinen Markenzeichen als Tragwerksplaner.

Prof. Stefan Behling ist Senior Partner beim weltweit agierenden Büro Foster + Partners. Das Büro setzt Stahl unter Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte in vielen Bauwerken ein. Ein herausragendes Beispiel ist die in der Wüste des Emirats Abu Dhabi am Persischen Golf entstehende „Masdar City“, die erste Öko-Stadt der Welt. Baubeginn war 2009, in sechs Jahren soll das Quartier bezugsfertig sein. Die CO2- und Müllbilanz der Stadt soll lauten: null. An dem Wohn- und Arbeitsort für fast 50.000 Menschen auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern werden Autos mit Verbrennungsmotor Fahrverbot haben, Verkehrsmittel sollen Fahrräder und selbstfahrende Elektrokabinen sein. Abfälle sollen recycelt, Brauchwasser aufbereitet, die Häuser energiesparend gebaut werden. Der Strom wird aus photovoltaischen sowie Solar- und Windkraftwerken kommen. Das Büro ist Global Player der internationalen Architekturszene.

Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Sie umschreibt in ihrem Kerngedanken eine ökonomische, soziale und ökologische Entwicklung, die die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation befriedigt, ohne die Lebenschancen künftiger Generationen zu gefährden. Spürbare Klimaveränderungen, sich verknappende Rohstoffressourcen und zunehmende Umweltzerstörungen verpflichten deshalb alle am Bau Beteiligten zu nachhaltigem Handeln. Reinhard Winkelgrund: „Das Leitbild der Nachhaltigkeit setzt neue Maßstäbe für die Bauwerke von morgen. Stahl ist dabei ein verlässlicher Partner.“
www.stahl-info.de

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Light+Building präsentiert
Wohntrends für 2010/11

Trendforum mit vier Themenwelten: Gentle Ease, Contemporary Classic, Creative Verve und Advanced Purism

Orientierung und Inspiration für Fachhändler, Architekten und Designer

Einen raumgreifenden Anziehungspunkt schafft zur Light+Building 2010 ein Trendforum: Exklusiv zur Weltleitmesse für Architektur und Technik vom 11. bis 16. April in Frankfurt am Main werden im Foyer zwischen den Hallen 5.1 und 6.1 Wohntrends für 2010/11 erlebbar. Gentle Ease, Contemporary Classic, Creative Verve und Advanced Purism heißen die vier starken Themen, die inszeniert in jeweils einer Wohnwelt, dem Fachhandel, Architekten, Innenarchitekten und Designern Orientierung und Inspiration geben. „Die Light+Building ist das weltgrößte Innovationsforum der Branche. Besucher können hier alle Neuheiten zu Architektur und Technik entdecken. In Verbindung dazu bieten wir zur Light+Building 2010 ein Trendforum mit den wichtigsten Wohntrends für die kommende Saison“, sagt Dr. Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Im Auftrag der Messe Frankfurt hat das international renommierte Stilbüro bora.herke aus Frankfurt am Main und Berlin auf der Suche nach den Trends für 2010/11 vielfältige Strömungen und Einflüsse analysiert und thematisch geordnet: unter anderem aus der Mode, Kunst, aus Ausstellungen, Messen und Publikationen.

„Übergreifend für alle vier Stile haben wir festgestellt, dass sich im Zusammenhang mit Trends im Wohnraum beim Verbraucher ein wachsendes Bewusstsein feststellen lässt für dauerhafte Werte, Qualität, Individualität, Glaubwürdigkeit, Emotionalität und ein Wunsch nach Konzentration auf das Wesentliche“, erklärt Designerin Claudia Herke, die die Trends zusammen mit ihren Partnern Cem Bora und Annetta Palmisano herausgefiltert hat. Dies weise nicht zuletzt auf ein sich änderndes Konsumentenverhalten hin.

Die folgenden vier Stilrichtungen des Trendforums gibt es während der Light+Building anschaulich in Wohnwelten inszeniert an allen sechs Messetagen.

Gentle Ease
Gentle Ease steht für einen unprätentiösen selbstverständlichen Stil mit feinen Materialkontrasten und einem legeren, lässigen, ungekünstelten Styling. Die Formensprache ist klar und reduziert im Design, schlichte Naturmaterialien sind vorherrschend, belebt durch zarte, naturinspirierte und minimalistische Muster. Kühle Klarheit, feinsinnige Naturzitate und eine eindrucksvolle Einfachheit werden hier zum Stil prägenden Element. Einfühlsames Alltagsdesign, bestechend einfache Ideen und unkonventioneller Materialeinsatz kennzeichnen Gentle Ease. Holz mit feinem, klaren Finish spielt hier eine zentrale Rolle. In Dialog mit der kühlen Klarheit dieser Thematik tritt ein verschwommenes, nebliges, diffuses Winterlicht, ein gefiltertes Licht mit weichzeichnendem Effekt.

Contemporary Classic
Bei Contemporary Classic treffen nostalgische Reminiszenzen von Designklassikern und zeitlose Ästhetik auf ein zeitgenössisches Wohngefühl und auf moderne Klarheit. Dieser Trend verbindet Qualität und Tradition miteinander, das heißt eine hochwertige perfekte Verarbeitung edler Materialien mit einem zurückgenommenen zeitlosen Design, einem zurückhaltenden Luxus. Die zeitgenössische Klassik, die sich zur Light+Building in der Wohnwelt Contemporary Classic widerspiegelt, ist eine warme, sinnliche Lichtstimmung, die die volle Schönheit edlen Materials zur Geltung bringt durch Edelhölzer, Lack, Marmor, Leder, metallische Aspekte wie Gold, Bronze und Nickel sowie Steinoptiken und generell interessante Oberflächenbilder.

Creative Verve
Creative Verve ist ein aufgeschlossener, experimentierfreudiger, spontaner Stil mit improvisierendem, individuellem Touch und Retroaspekten als spielerisches Gegengewicht zum Hightech-Einfluss. Dieser Trend bindet unkonventionelle und originelle Leuchtendesigns in ein unkompliziertes junges Interior-Konzept ein. Kreative Ideen, Used-Optiken, handwerkliche Aspekte, Folkloristisches und Vintageanklänge sorgen für ein großes stilistisches Spektrum und bieten vielfältige, individuelle, räumliche Interpretationsmöglichkeiten.

Advanced Purism
Futuristische Formensprache und progressive Materialien prägen Advanced Purism: Irisierendes und Immaterielles, Kühles und Metallisches, Reflektierendes und Futuristisch-Puristisches vereint dieser Stil.Die Designs scheinen oftmals Vorbilder in Biologie und Kosmos zu haben. Trotz ihrer ultramodernen Ästhetik und ihres puristischen Hightech-Charakters erscheinen sie überaus poetisch und sensibel. In dieser Wohnwelt erleben Besucher zur Weltleitmesse Objekte und Designs mit verflüssigten Formen, virtuelle Ästhetik in einer außergewöhnliche Formensprache, die architektonisch, organisch, funktional und dennoch sensitiv wirkt. Polygonale Formen, Gitterstrukturen und Konstruiertes lassen sich hier ebenso ausmachen wie schillernde Reflektionen und eine Überlagerung von Folien und Bewegungseffekten. Chrom, Silber, Aluminium, glatte Oberflächen oder ultrafeine Keramikoberflächen bestimmen den Stil.

www.light-building.com

Zur Light+Building 2010 rechnet die Messe Frankfurt mit rund
2.200 Firmen. Besucher werden auf einer Ausstellungsfläche von 240.000 Quadratmetern Weltneuheiten und zukunftsweisende Lösungen zu Licht, Elektrotechnik und Haus- und Gebäudeautomation erleben. Das Leitthema der Light+Building 2010 heißt Energieeffizienz.

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DOMOTEX 2010

Mit einem deutlichen Besucherplus ist am Dienstag die DOMOTEX 2010 in Hannover zu Ende gegangen. Rund 40 000 Besucher informierten sich vom 16. bis 19. Januar über das Angebot von 1 395 Unternehmen aus 70 Ländern. „Stabile Ausstellerzahlen, ein Plus von zwölf Prozent bei den Besuchern – damit haben wir trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen das Niveau des Vorjahres übertroffen. Die DOMOTEX hat richtungweisende Impulse gegeben und bot Orientierung für das kommende Geschäftsjahr. Die Branche startet daher zuversichtlich in das Jahr 2010“, erklärt Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG.

domotex2011

DOMOTEX HANNOVER 2010 (16. bis 19. Januar) Abschluss-Pressegespräch zur DOMOTEX 2010 (l-r) Dr. Ali Ipektchi, Erster Vorsitzender der EUCA - European Carpet-Importers Association e.V., Hamburg, Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, Martin Auerbach, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Heimtextilien-Industrie e.V., Wuppertal.

Zum Abschluss der DOMOTEX HANNOVER 2010 (16. bis 19. Januar):

Erfolgreiche DOMOTEX gibt Branche neuen Schub

– DOMOTEX HANNOVER mit zweistelligem Besucherplus
– 40 000 Besucher erleben die Trends der Saison 2010/2011
– Aussteller melden hohe Gesprächsqualität und erfolgreiche Geschäftsabschlüsse
– Neue Geländebelegung, optimierte contractworld und richtungweisende Sonderveranstaltungen geben wichtige Impulse

Mit einem deutlichen Besucherplus ist am Dienstag die DOMOTEX 2010 in Hannover zu Ende gegangen. Rund 40 000 Besucher informierten sich vom 16. bis 19. Januar über das Angebot von 1 395 Unternehmen aus 70 Ländern. „Stabile Ausstellerzahlen, ein Plus von zwölf Prozent bei den Besuchern – damit haben wir trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen das Niveau des Vorjahres übertroffen. Die DOMOTEX hat richtungweisende Impulse gegeben und bot Orientierung für das kommende Geschäftsjahr. Die Branche startet daher zuversichtlich in das Jahr 2010“, erklärt Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Der Erfolg der DOMOTEX 2010 zeigt, dass sich das wirtschaftliche Umfeld aufzuhellen scheint und wir mit der konsequenten Weiterentwicklung dieser Leitmesse die Anforderungen des Marktes eins zu eins aufgenommen haben. Davon haben unsere Aussteller und Besucher profitiert.“

Für den Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie zieht der Geschäftsführer Martin Auerbach folgendes Fazit: „Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben die Unternehmen der Heimtextilien-Branche im vergangenem Jahr auf Innovationen gesetzt. Als internationale Branchenplattform bietet die DOMOTEX den idealen Rahmen zur Präsentation dieser Produkte.“

Dr. Ali R. Ipektchi, Vorsitzender der European Carpet-Importers Association (EUCA), fügt hinzu: „Die Stimmung auf der DOMOTEX war in diesem Jahr um ein Vielfaches besser. In den vergangenen zwei bis drei Jahren haben viele große Unternehmen eine Bestandsreduzierung betrieben. Es scheint, als sei jetzt die Orderbereitschaft der großen Häuser wieder da. Wir sind mit dem Messeverlauf sehr zufrieden.“

40 000 Besucher erleben die Trends der Saison 2010/2011
Neben einem allgemeinen Angebotsüberblick standen für die 40 000 Besucher vor allem Informationen über Neuheiten und Trends sowie konkrete Kaufabschlüsse im Mittelpunkt – ein Beleg für die Bedeutung der DOMOTEX als internationales Trendbarometer.

„Die DOMOTEX HANNOVER 2010 zeigte Einrichtungsprodukte, die auf Nachhaltigkeit, Styling und Status setzen“, erklärt Professor Axel Venn, international renommierter Farben- und Trendforscher. „Teppiche stellen heute häufig den Mittelpunkt des Wohnens dar – als Wohlfühlprodukt unter dem Couchtisch oder als Begegnungsfläche vor dem Kamin zum Liegen und Loungen.“ Auch in den anderen Ausstellungsbereichen konnte Professor Venn klare Trends erkennen. So werden bei Parkett zunehmend heimische Hölzer mit spürbaren Maserungen bevorzugt. „Die Authentizität des Holzes zu bewahren, lautet die Botschaft“, ergänzt Venn.

Aussteller melden hohe Gesprächsqualität und erfolgreiche Geschäftsabschlüsse
Die Aussteller auf der DOMOTEX HANNOVER lobten die hohe Qualität der Fachbesucher und die damit einhergehenden guten Standgespräche. Der Anteil der hochkarätigen Entscheider auf der DOMOTEX konnte weiter gesteigert werden. Das belegen Aussagen aus der Besucherbefragung: Danach sind 89 Prozent der Fachbesucher „beratend“ bis „ausschlaggebend“ in die Kaufentscheidungen ihrer Unternehmen eingebunden.

Als Leitmesse der Branche ist die DOMOTEX zudem ein unverzichtbares Marketinginstrument. „Auf der DOMOTEX können wir unseren Kunden in nur vier Tagen Produkte zeigen, mit denen wir sonst vier Monate herumreisen müssten, um sie zu präsentieren. Wir wissen wegen des schnellen Feedbacks bereits nach zwei Ausstellungstagen, ob eine Neuheit ein Erfolg werden kann“, bestätigt Emmanuel Lioen, Marketing Manager, Beaulieu International Group, Wielsbeke, Belgien.

Von den insgesamt 22 600 ausländischen Besuchern kamen über 60 Prozent aus Europa. Von allen Kontinenten konnten Zuwächse verzeichnet werden. Die DOMOTEX ist damit die weltweit einzige Veranstaltung der Branche, die internationale Märkte und Trends zusammenführt und sie Ausstellern und Besuchern zugänglich macht.

Die Hauptbesuchergruppe der DOMOTEX sind nach wie vor Einkäufer aus dem Facheinzel- und Großhandel. Zur diesjährigen Veranstaltung war eine deutliche Steigerung der Besucher aus dem Handwerk zu verzeichnen.

Besucherinteresse an Parkett und Laminat nimmt spürbar zu
Nach wie vor besonders gefragt waren Produkte aus den Bereichen der handgefertigten und maschinell hergestellten Teppiche sowie textilen und elastischen Bodenbeläge. Erfreulich war auch das um 30 Prozent gestiegene Besucherinteresse an Parkett, Laminat sowie Verlege-, Pflege- und Anwendungstechnik. Dies spiegelt sich in den Aussagen der Aussteller wider und zeigt, dass die DOMOTEX weltweit die zentrale Plattform für Bodenbeläge aller Art ist. „Die DOMOTEX 2010 spielt in unserem Kommunikationsmix eine wichtige Rolle. In diesem Jahr war der Kundendurchlauf sehr hoch. Das Interesse an unseren Produktneuheiten war immens. Für uns war die Messe ein guter Start in das Geschäftsjahr 2010“, bestätigt Ivo Schintz, Vice President Northern Europe/General Manager, Tarkett Holding GmbH, Frankenthal, Deutschland.

Neue Geländebelegung, optimierte contractworld und richtungweisende Sonderschauen geben wichtige Impulse
„Der Umzug des Ausstellungsbereiches der handgefertigten Teppiche in die Hallen 19 bis 23 war ein wichtiger und richtiger Schritt“, fügt Kühne hinzu. Die direkte Anbindung an den stark frequentierten Haupteingang Nord 1 sorgte für eine weitere Belebung der Geschäftstätigkeit in den Hallen. Auch die neue Struktur des Bereichs und die optimierte Besucherführung wurden von Seiten der Aussteller gelobt. Dr. Ali R. Ipektchi ergänzt: „Durch die neue Hallenstruktur wirkt die Messe kompakter und wertiger. Es macht mehr Spaß, durch die Hallen zu gehen. Und wenn das unter dem Strich dann dazu führt, dass mehr geordert wird, ist das natürlich sehr gut. Die DOMOTEX ist durch diese Neuordnung eine noch effizientere Messe geworden.“

Die Struktur der contractworld wurde zur DOMOTEX HANNOVER 2010 grundlegend überarbeitet und noch stärker auf das Networking von Ausstellern und Besuchern zugeschnitten. Vorträge und Diskussionen fanden dezentral auf verschiedenen Plätzen innerhalb der contractworld statt. Die Besucher wurden so direkt an die Stände der Aussteller geführt. Themenbezogene Foren, Führungen für Architekten sowie aufmerksamkeitsstarke Produktvorstellungen boten den Unternehmen noch mehr Raum für die individuelle und zielgerichtete Präsentation ihrer Produkte sowie den direkten Austausch mit potenziellen Kunden. Das Fazit der Aussteller fällt auch hier positiv aus: „Das neue Konzept der contractworld kommt sehr gut an. Diese Struktur nimmt gerade den Architekten die Hemmschwelle, mit den Unternehmen in Kontakt zu kommen. Unser Unternehmen profitiert bedingt durch unsere Platzierung in der Halle sowohl von den traditionellen Besuchern als auch von den Architekten“, lobt Stephan Naacke, Geschäftsführer, Findeisen GmbH, Ettlingen, Deutschland.

Neben den anspruchsvollen Präsentationen der Aussteller stießen auch die Sonderschauen, Vorträge und Fachveranstaltungen auf großes Interesse. Sie boten den Besuchern einen Mix aus Information und Inspiration. Viel Lob und starkes Interesse erfuhr das „Souk Deluxe“. Das neue Trendforum für handgefertigte Teppiche in der Halle 20 war Anziehungspunkt für Innenausstatter und Besucher aus dem Handel.

DOMOTEX asia/CHINAFLOOR und DOMOTEX Middle East
Die Deutsche Messe AG ist mit ihren internationalen DOMOTEX-Veranstaltungen auch in den wirtschaftlich stark wachsenden Regionen der Welt vertreten und öffnet den Unternehmen der Teppich- und Bodenbelagsbranche die Türen zu diesen attraktiven Märkten. Bereits zum zwölften Mal wird vom 23. bis 25. März 2010 die DOMOTEX asia/Chinafloor in Shanghai ausgerichtet. Das „Shanghai New International Expo Centre“ ist Veranstaltungsort der größten internationalen Fachmesse für Bodenbeläge im asiatischen Raum. Die DOMOTEX Middle East findet vom 10. bis 12. Mai 2010 im „Dubai International Convention and Exhibition Center“ statt.

Die nächste DOMOTEX HANNOVER öffnet vom 15. bis 18. Januar 2011 ihre Tore.

www.domotex.de

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FÜNF „ARCHITECTS PARTNER AWARDS 2009“ FÜR BENE.

Peter Stern von Bene Stuttgart zum besten Außendienstmitarbeiter Deutschlands gewählt.

Die Bene Deutschland GmbH und vier seiner Vertriebsmitarbeiter wurden gestern mit dem „Architects Partner Award 2009 by AIT + xia“ ausgezeichnet. Die Gewinner wurden in einer ungestützten Umfrage, an der 1.017 deutsche Architekten und Innenarchitekten teilgenommen haben, ermittelt.

Peter Stern (Bene Stuttgart) wurde als bester Außendienstmitarbeiter Deutschlands in der Kategorie „Objektmöbel“ mit Gold ausgezeichnet. Mit den KollegInnen Sibylle Barth (Bene Mannheim), Alexandra Gondos (Bene Deutschland GmbH) und Manfred Vetrovec (Bene München) wurden weitere drei Bene-Mitarbeiter von den Architekten/Innenarchitekten unter die TOP 10 der besten Außendienstmitarbeiter Deutschlands in der Kategorie „Objektmöbel und Trennwände“ gewählt. Insgesamt benannten die Architekten/Innenarchitekten rund 500 Außendienst-Mitarbeiter in allen Kategorien.

Die Bene Deutschland GmbH wurde unter die TOP 10 gewählt (Kategorie „Objektmöbel und Trennwände“). Insgesamt wurden von den befragten Architekten/Innenarchitekten mehr als 300 Firmen genannt.

Der „Architects Partner Award“ wird vom deutschen Fachmagazinen AIT und xia verliehen. Sie haben 1.017 deutschen Architekten und Innenarchitekten folgende Fragestellungen in unterschiedlichen Kategorien gestellt: „Welches Unternehmen hat den besten Vertrieb für die Zielgruppe Architekten?“ und „Mit welchem Architektenberater arbeiten Sie am liebsten zusammen?“

Die Preisverleihung fand am 18. Jänner 2010 im Rahmen der Architekten-/Innenarchitekten-Messe Contractworld in Hannover statt.

Über Bene.

Bene ist überzeugt, dass ein klarer Zusammenhang zwischen der Gestaltung von Büro- und Arbeitswelten, der Unternehmenskultur und dem Erfolg eines Unternehmens besteht. Dies setzt Bene mit seinen Konzepten, Produkten und Dienstleistungen überzeugend um. Entwicklung, Design und Produktion als auch Beratung und Verkauf sind unter einem Dach vereint. Bene bietet mit 82 Standorten in 33 Ländern und 1.295 Mitarbeitern (Stand 31.10.2009) weltweit seinen Kunden regionalen Zugang zu allen Bene Leistungen. Im Geschäftsjahr 2008/09 erzielte Bene einen konsolidierten Gruppenumsatz von EUR 265,3 Mio. Bene ist Marktführer in Österreich und Nummer sechs in Europa.

www.bene.com

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Die 4. IKOM Bau - Unternehmen der Baubranche suchen Nachwuchs

Die Finanzkrise hat der IKOM Bau nichts anhaben können. Mit 41 Unternehmen aus der Bau- und Umweltbranche wird sich das Karriereforum am 20. Januar 2010 unbeirrt den interessierten
Studenten und Absolventen präsentieren. Damit konnte sich die IKOM Bau in ihrem vierten Jahr erfolgreich etablieren und beginnt ein neues Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte.
In diesem Jahr werden wieder 41 Arbeitgeber aus den Bereichen Bau und Umwelt die Branche in allen Facetten auf der IKOM Bau präsentieren. Sowohl Architekturbüros als auch globale
Konzerne und öffentliche Arbeitgeber suchen an der TU München den Kontakt zu jungen Akademikern. „Trotz konjunkturell bedingter Schwierigkeiten können wir den Studenten erneut ein umfangreiches Angebot bieten“, bekräftigt Franziska Schlieter, Umweltingenieurin und Leiterin der IKOM Bau.

Studenten der Fachrichtungen Architektur sowie Vermessungs-, Bau- und Umweltingenieurwesen haben die einzigartige Möglichkeit, ihre zukünftigen Arbeitgeber persönlich kennenzulernen. So werden sie herausfinden, wo sie ihre im Studium erlernten Kompetenzen am besten, aber vor allem auch am liebsten einbringen können. „Vielen ist es erst nach der IKOM bewusst, welche unterschiedlichen Möglichkeiten des Berufseinstiegs es gibt. Neben den bekannten Einstiegsmöglichkeiten, wie Praktika oder Direkteinstieg, werben die Unternehmen verstärkt um
ihre Traineeprogramme“, weiß Philipp Thiel aus der Öffentlichkeitsarbeit der IKOM.

Die IKOM Bau ist mit ihrem fachlichen Zuschnitt einzigartig und erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Studenten und Unternehmen. Die Nähe zu den renommierten Fakultäten Architektur und Bau der TU München und der jährliche Podiumsvortrag tragen dazu bei, ein Fachforum zu schaffen, das in seiner Art ein zweites sucht.

Über die IKOM - Wir knüpfen Kontakte. Persönlich.

Die IKOM organisiert jährlich drei Karriereforen, IKOM Bau, IKOM Life Science und IKOM, an denen insgesamt über 260 Unternehmen teilnehmen. Darüber hinaus bietet die IKOM für Studenten eine Vielzahl von Workshops, Vorträgen und Exkursionen an. Seit 2009 ergänzt der Jobathlon das Angebot, eine Veranstaltung bei der die Studenten sechs von Münchens beliebtesten Arbeitgebern persönlich kennenlernen. Mit IKOM Market Research analysiert die IKOM zudem den Arbeitsmarkt für Studenten und Absolventen der MINT-Fächer. Damit ist die IKOM in München
ein bedeutender Partner für den Berufseinstieg junger Akademiker. Das Team der IKOM besteht ausschließlich aus Studenten der TU München, die sich in ehrenamtlicher Arbeit engagieren.
Die IKOM arbeitet gemeinnützig.

Weitere Informationen zur IKOM Bau und zur IKOM finden Sie unter
www.ikom.tum.de


Light+Building: Haus- und Gebäudeautomation vor spannenden Entwicklungen

Interview mit Dr. Peter Hug, Geschäftsführer des Fachverbandes Automation + Management für Haus + Gebäude im VDMA zur Messe Light+Building 2010


„Die Haus- und Gebäudeautomation steht vor spannenden Entwicklungen.“ Anlässlich der bevorstehenden Light+Building, Weltleitmesse für Architektur und Technik vom 11. bis 16. April 2010 in Frankfurt am Main, verweist Dr. Peter Hug, Geschäftsführer des Fachverbandes Automation + Management für Haus + Gebäude im VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., auf die weiterhin hohen Einsparpotentiale der Automatisierungstechnik im Gebäudebereich. Zudem bieten der wachsende Komfortanspruch und die zunehmende Alterung der Gesellschaft der Branche neue Chancen. Auch der Markt für Dienstleistungen wird weiter wachsen.

Herr Dr. Hug, die Messe Light+Building 2010 findet in einem angespannten Wirtschaftsumfeld statt. Wie stellt sich die Situation für die Haus- und Gebäudeautomation dar?
Hug: Die Haus- und Gebäudeautomation steht vor spannenden Entwicklungen. Der Markt im Neubaubereich ist europaweit rückläufig. In Deutschland kann das Jahr 2009 gerade im Vergleich zu anderen Branchen relativ gut abschneiden, auch – aber nicht nur – wegen des Konjunkturpakets der Bundesregierung. Die Vorjahresumsätze werden nicht ganz zu halten sein, aber wir sind nahe dran. Manche Unternehmen in unserem Geschäft werden in 2009 ein Rekordjahr verbuchen können.

Über Energieeffizienz wird viel berichtet. Es ist klar, dass eine integrierte und intelligente Steuerung der technischen Gewerke in Gebäuden Einsparpotentiale bietet, die jederzeit im zweistelligen Prozentbereich sind. Aber auch die Schrumpfung und Alterung der Gesellschaft wandeln schon in den kommenden Jahren das Anforderungsprofil an den Gebäudebestand. Ambient Assisted Living (AAL) ist ein Schlagwort. Unter AAL werden Konzepte, Produkte und Dienstleistungen verstanden, die neue Technologien und soziales Umfeld miteinander verbinden und verbessern mit dem Ziel, die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen. Hier liegen neue Bereiche, und die Kreativität der Anbieter im Markt ist gefragt, um entsprechende Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.

Worauf beruht im Wesentlichen Ihr Optimismus?
Hug: Nun, es gibt verschiedene Einflussfaktoren: Auf der einen Seite wird das Thema Gebäudeautomation den häuslichen Bereich in Zukunft stärker umfassen. Damit steigen die Stückzahlen und die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Automatisierungstechniken. Das Thema Energie spielt weiterhin eine wesentliche Rolle. Machen wir uns nichts vor. Energie wird teuer bleiben, eher teurer werden. Einsparungen bilden daher einen Netto-Ertrag, der immer stärkere Anreize bietet, Einspartechnologien intensiv zu nutzen. Will man dies ohne wesentliche Komfortverluste tun, muss man zwangsläufig auf intelligente Technik setzen. Das gilt für die Automation in allen Haus- und Gebäudebereichen – reicht also von Heizungs- und Lüftungsanlagen bis hin zu Beleuchtungs- und Überwachungssystemen.

Welchen Einfluss übt dabei das Thema Nachhaltigkeit aus?
Hug: Nachhaltigkeit ist ein viel verwendeter aber auch unterschiedlich definierter Begriff. Der Beitrag der technischen Gebäudeausrüstung zur Nachhaltigkeit ist neben der Energieeffizienz auch die Erhaltung des Gebäudes in dem Sinne, dass wir beispielsweise durch intelligente Technik die Lasten aus dem Gebäude bringen, und das bei minimiertem Energieverlust.

Auch im Sinne der Nachhaltigkeit sollten alle Potentiale ausgeschöpft werden. Dies geht nur mit systemübergreifenden Lösungen. Wieweit konnte sich Systemtechnik bereits im Markt durchsetzen?
Hug: Die intelligente Integration der Systeme macht Sinn. Aber die Gebäudetechnik ist auch hochkomplex, wenn es in die Details geht. Deshalb ist – theoretisch gesprochen – die Optimierung der Zusammenarbeit der technischen Gewerke mittelfristig mit Sicherheit bedeutsamer als die Entstehung von Systemangeboten, die dann doch in einer standardisierten Form nicht das Optimum für jedes Gebäude bieten können. So wie sich die Gebäude architektonisch unterscheiden, so sind auch technische Unterschiede notwendig, sei es nun bei den Themen Wärme, Kälte, Lüftung, Licht oder Beschattung. Auf der Messe Light+Building werden sehr anschaulich die verbindenden Elemente, aber auch die Komplexität der einzelnen Anwendungen der Gebäudetechnik präsentiert. Zudem werden Werkzeuge gebraucht, um das Gesamtsystem zu optimieren. Die Gebäudeleittechnik liefert entsprechende Monitoring-Systeme und Optimierungstools.

Wichtig für Systemlösungen sind Kommunikationsstandards. Wieweit besteht hier noch Handlungsbedarf?
Hug: Hier hat sich in den letzten Jahren viel bewegt. Dies war einerseits technisch erforderlich, weil Performance und Möglichkeiten der Soft-und Hardware gestiegen sind. Andererseits sind einheitliche Kommunikationsstandards das A und O, um zukunftsfähig zu sein. Wer sich heute nicht an den gängigen Standards, also Bussystemen, orientiert, der wird Schwierigkeiten im Markt bekommen, weil der Kunde in der Regel schon eine offene Kommunikation fordert. Wenn heute vermehrt über TCP-IP gesprochen wird, dann führt dies mit Sicherheit in eine Richtung, die zu offen und damit am Ende wieder zu herstellerindividuell werden kann. Insoweit werden die Diskussion und die Abstimmungsprozesse in den Fachkreisen auch in Zukunft noch ausreichend Nährstoff haben.

Welche Bedeutung nimmt das Segment Dienstleistung mittlerweile für die Branche ein?
Hug: Die Firmen aus dem Bereich der Gebäudeautomation haben sich teilweise diesem Betätigungsfeld angenommen. Aber nicht alle sind im Gebiet des Gebäudemanagements tätig. Service ist ein wachsendes Segment. Das technische Gebäudemanagement ist in aller Regel nicht die Kernkompetenz der Gebäudebenutzer. In den Büros greift man in der Regel auch auf eine spezialisierte IT-Abteilung zurück, wenn es komplexer wird. Insoweit macht es auch sachlich Sinn, den Betrieb von Gebäuden externen Fachleuten in die Hände zu geben. Insoweit denke ich, der Markt für Dienstleistungen generell in Bezug auf Gebäude wird weiter wachsen.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit 440 Millionen Euro Umsatz (2008) und weltweit über 1.500 Mitarbeitern das größte deutsche Messeunternehmen. Der Konzern besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen und 52 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „Made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2008 organisierte die Messe Frankfurt über 100 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

 


Photovoltaik bleibt auch 2010 eine lohnende Investition

Laut SCHOTT Solar bleibt Photovoltaik auch im Jahr 2010 weiterhin eine krisensichere Einnahmequelle – auch wenn die Erzeugung von Solarstrom in Zukunft immer weniger gefördert wird. Zu Jahresbeginn wurde die Einspeisevergütung für Solaranlagen bis 30 kWp planmäßig um neun Prozent auf 39,14 Cent pro Kilowattstunde reduziert. Doch dank der gesunkenen Modulpreise lohnt sich die Installation einer Solaranlage auch in diesem Jahr. Wie viel Rendite Verbraucher mit ihrer Anlage erwirtschaften können, lässt sich schon im Vorfeld mit dem Solarstromrechner von SCHOTT Solar durchkalkulieren.

„In Anbetracht der politischen Diskussion um eine kurzfristige, nicht planmäßige Kürzung der Förderung, ist es wahrscheinlich, dass es für neu installierte Anlagen bereits im Laufe des Jahres weniger Geld geben wird. Daher ist der Zeitpunkt in Photovoltaik zu investieren gerade jetzt besonders günstig“, sagt Lars Waldmann von SCHOTT Solar.

Hauseigentümer, die ab dem 1. Januar 2010 eine Solaranlage in Betrieb nehmen, bekommen für den erzeugten Strom neun Prozent weniger Geld als im Vorjahr. Umso wichtiger ist es, auf leistungsstabile Solarmodule zu setzen, die auch nach vielen Jahren noch hohe Erträge ermöglichen. Dank solcher Qualitätsmodule und gefallener Preise für Solaranlagen fällt die geringere Vergütung praktisch nicht ins Gewicht. So können Anlagenbetreiber auch weiterhin für 20 Jahre mit einer festen, gesetzlich garantierten Einspeisevergütung rechnen. Der Förderzeitraum beginnt mit dem Folgejahr der Inbetriebnahme. Dazu addiert sich die Förderung für das laufende Jahr der Inbetriebnahme ab dem Monat, in dem die Anlage ans Netz geht. Das heißt: die Einspeisevergütung ab Inbetriebnahme kommt Betreibern 20 Jahre plus die verbleibenden Monate im Installationsjahr zugute.

Bonus für Eigenverbrauch

Noch besser sind die Ertragsaussichten für Anlagenbetreiber, die ihren Solarstrom nicht komplett ins Netz einspeisen sondern einen Teil selbst verbrauchen. Dafür gibt es im Jahr 2010 einen Vergütungssatz von 22,76 Cent pro Kilowattstunde. Dazu kommen noch die ersparten Ausgaben für den Strom, den sonst ein Versorger liefern müsste.

Solarstromrechner live

Die Rendite einer Solaranlage hängt von vielen Faktoren ab. Neben Qualitätsmodulen sind Standort und die Ausrichtung des Daches maßgebend. Mit dem Solarstromrechner von SCHOTT Solar haben Verbraucher die Möglichkeit, den zu erwartenden Ertrag durchzukalkulieren. Dafür müssen nur Standort des Hauses die Dachausrichtung angegeben werden. Der Solarstromrechner ist jetzt live geschaltet unter: http://www.schottsolar.com/de/infothek/solarstromrechner/

Weitere Informationen unter www.schottsolar.de

SCHOTT Solar ermöglicht mit ihren hochwertigen Produkten, das nahezu unerschöpfliche Potenzial der Sonne als erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Zu diesem Zweck produziert SCHOTT Solar wesentliche Komponenten für Photovoltaikanwendungen und Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie. In der Photovoltaikindustrie gehört das Unternehmen zu den wenigen integrierten Herstellern von kristallinen Siliciumwafern, Solarzellen und Photovoltaikmodulen. In der Dünnschichttechnologie zählt sich SCHOTT Solar wegen ihrer über 20-jährigen Erfahrung zu den richtungsweisenden Unternehmen. Bei der Produktion von Receivern für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie sieht sich SCHOTT Solar als Markt- und Technologieführer. Die Receiver sind Schlüsselkomponenten von Großkraftwerken, die auf Basis der Parabolrinnentechnologie zentral Strom aus Sonnenenergie erzeugen und damit ganze Städte versorgen können. SCHOTT Solar produziert in Deutschland, der Tschechischen Republik, den USA und in Spanien. Die Innovationskraft und technologische Kompetenz von SCHOTT Solar reichen zurück bis in die späten 1950er Jahre. Hauptaktionärin der SCHOTT Solar AG ist die SCHOTT AG, Mainz. SCHOTT entwickelt Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme für die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007/2008 mit rund 17.300 Mitarbeitern einen globalen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro.

 


 

1.500.000 neue Arbeitsplätze

CO2-Emissionen aus Gebäuden um
75 Prozent reduzieren – jetzt!

rockwool

Im Rahmen des Klimagipfels in Kopenhagen diskutierten am 9. Dezember 2009 Vertreter der IEA (Internationale Energie Agentur), der internationalen Global Climate Initiative des WWF und der Vorstandsvorsitzende von Rockwool International, Eelco van Heel, mit dem Kongresspublikum über die Auswirkungen einer verbesserten Gebäudedämmung auf Klima und Weltwirtschaft. Gebäude müssen nicht länger die größten „Energiefresser“ der industrialisierten Welt sein, auch wenn sie heute noch für nahezu 40 Prozent des Energieverbrauchs und einen Großteil ihrer CO2-Emissionen verantwortlich sind, so ihr Fazit. Nach Berechnungen der Internationalen Energie Agentur (IEA) kann die Energie, die in Gebäuden für Heizung, Kühlung, Lüftung und Warmwassererzeugung benutzt wird, in kurzer Zeit und durch den Einsatz erprobter, risikofreier Technologien um weltweit 75 Prozent reduziert werden.

Zur Diskussion geladen hatte das Climate Consortium Denmark, das unter Leitung des Kronprinzen Frederik von Dänemark zur Vorbereitung von Fachkonferenzen rund um den Klimagipfel gegründet und durch renommierte Unternehmen wie Danfoss, Grundfos und die Rockwool Group unterstützt wird. Jens Laustsen, Spezialist der IEA, eröffnete die Diskussion: „Energieeffizienz ist der Schlüssel zur Zukunft, zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft. Durch sofortiges Nachrüsten unserer Gebäude mit moderner Technik und Dämmung können auch ohne Komfortverlust 54 Prozent der vom UN-Klimarat geforderten CO2-Reduzierungen erreicht werden.“

Auch die Forschung des WWF gibt energieeffizienten Gebäuden die höchste Priorität. So ergänzte der Direktor der WWF Global Climate Initiative, Kim Carstensen: „Energieeffiziente Gebäude sind die schnellste, billigste und wichtigste Lösung für unsere Klimaprobleme. Eine Lösung, die obendrein mit zahlreichen Vorteilen und keinen Nachteilen für die Hausbesitzer und -bewohner verbunden ist. Moderne Gebäude sind die gegenwärtig wirksamste Klimaschutzmaßnahme. Eine Maßnahme, die wir sofort umsetzen können, denn wir haben bereits die benötigten Technologien, um die Energieverschwendung zu beenden und die CO2-Emissionen aus Gebäuden zu reduzieren.“

Schlecht gedämmte Häuser jetzt wirksam sanieren!

Auf ein Einsehen in dieser Hinsicht nur zu hoffen, greift jedoch nach Einschätzung vieler Branchenkenner zu kurz. Ohne feste Verpflichtung zum Handeln werden die CO2-Emissionen von Gebäuden weiter ansteigen. Eelco van Heel, Vorstandsvorsitzender der Rockwool Group, die seit Jahren klimafreundliche Dämmlösungen anbietet, erklärte: „Wir brauchen visionäre Politiker, die die ernsthafte und unmittelbare Nutzung dieser umweltfreundlichen Technologien ermöglichen. Es ist entscheidend, jetzt den Altbaubestand zu sanieren. Und natürlich müssen alle Neubauten ab sofort so gut isoliert und ihre Gebäudehülle so luftdicht ausgeführt sein, dass schon ein kleines Solarmodul auf dem Dach oder andere Mittel der nachhaltigen Energieerzeugung ausreichen, um das Gebäude in ein „Null Energie“-Haus umzuwandeln. Oder noch besser: in ein „Plus Energie“-Haus, das mehr Energie ins Netz speist als es selbst benötigt. Und das ist schon heute tatsächlich möglich. Alles, was wir brauchen, ist der politische Wille zur Umsetzung.“

Hausbesitzer, Arbeitsmarkt und
Umwelt sind die Gewinner

Jens Laustsen vom IEA schlussfolgerte abschließend: „Durch die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden gewinnen Verbraucher, weil sie ihre Energiekosten reduzieren und erhöhten Wohnkomfort erhalten. Die Wirtschaft gewinnt, weil Millionen von Arbeitsplätzen entstehen, wenn wir jetzt beginnen. Regierungen gewinnen, weil eine verbesserte Energieeffizienz es ermöglicht, klimapolitische Ziele leichter zu erreichen. Gleichzeitig verbessert ein gesenkter Verbrauch die Sicherheit der Energieversorgung, regt die Wirtschaft an, erhöht die Erwerbstätigenquote und verbessert die Volksgesundheit. Viele Regierungen müssen in naher Zukunft enorme Investitionen verantworten, um für ihre Bürger nachhaltig genügend Energie zur Verfügung stellen zu können. Einige dieser Investitionen würden durch weniger Energieverschwendung überflüssig. Genau genommen kann es sich die Welt schon heute nicht mehr leisten, CO2 und teure Energie zu verschwenden.”

Jetzt mehr als eine Million
„grüne“ Arbeitsplätze schaffen

Mehr als eine Million Arbeitsplätze können nach Einschätzung der Experten geschaffen werden, wenn die enorme Energieverschwendung aus schlecht gedämmten Gebäuden gestoppt wird. Eelco van Heel brachte es auf den Punkt: „Die Welt steckt in einer ökonomischen und ökologischen Krise. Deswegen kann ich nicht verstehen, warum wir es uns leisten, Energie im Wert von Milliarden von Euro, Dollar oder Pfund in unseren Gebäuden zu verschwenden. Allein in Europa und Nordamerika könnten mehr als 1.500.000 Arbeitsplätze geschaffen werden, wenn Gebäude energieeffizient gebaut bzw. umgerüstet werden. Jeder Europäer würde im Durchschnitt beinahe € 500 Energiekosten pro Jahr einsparen. Meine Botschaft an die politischen Entscheidungsträger, die über die Finanzkrise beunruhigt sind und sich Gedanken darüber machen, ob sie es sich leisten können, den Klimawissenschaftlern zuzuhören und CO2-Emissionen zu reduzieren, ist: Zögern Sie nicht länger und zapfen Sie dieses attraktive Potenzial an. Die Technologien, die Sie brauchen, sind frei von Risiken und verfügbar. Alles was wir brauchen, ist ein letzter, entschlossener Anstoß in die richtige Richtung.“

Bauen Sie eine bessere Zukunft

Engagiert fuhr er fort: „Was wir wirklich benötigen, ist mehr Engagement der Politik. Überall auf der Welt sollte es selbstverständlich sein, dass alle Neubauten als Niedrigenergiegebäude errichtet werden, die 80 Prozent weniger Energie für Heizen und Kühlen brauchen als durchschnittliche Gebäude unseres Bestandes. Ein heute errichtetes Gebäude wird jahrzehntelang teure Energie verbrauchen und CO2 ausstoßen. Deshalb ist es so entscheidend, es von Anfang an gemäß dem neuesten Stand der Technik zu bauen. Darüber hinaus kommt es auch in unseren Altbauten, die häufig unzureichend gedämmt sind, tagtäglich zur Verschwendung von Energie und CO2. Was benötigt wird, sind bessere Richtlinien für energetisches Sanieren, ein erhöhter Anreiz durch günstige Kreditvergaben und ein Steuerwesen, das nachhaltige Investitionen unterstützt und dafür sorgt, dass Umweltsünder zahlen“, so Eelco van Heel. „Heute sind Gebäude für 40 Prozent des Energieverbrauchs in der EU und Nordamerika verantwortlich. Und in China klettert der Energieverbrauch auf beinahe 35 Prozent. Wenn wir es versäumen, unsere Gebäude jetzt endlich energie- und CO2-effizienter zu machen, werden – so prognostiziert der UN-Klimarat IPCC – in den nächsten zwei Jahrzehnten die CO2-Emissionen von Gebäuden weltweit um etwa 50 Prozent wachsen. Dabei liegt die Lösung dieses Problems zum Greifen nah – worauf warten wir also noch?“

www.rockwool.com

 


Volle Hallen - die BAU boomt


Die Nachfrage der Unternehmen aus dem In- und Ausland nach Ausstellungsflächen auf der BAU ist so groß wie nie. Rund ein Jahr vor Messebeginn sind 180.000 m² Hallenfläche nahezu voll belegt. Die BAU 2011, die vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfindet, ist damit so gut wie ausgebucht. Auf der „Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme“ werden sich erneut mehr als 1.900 Aussteller aus über 40 Ländern präsentieren. Die Messeleitung erwartet mehr als 210.000 Besucher aus etwa 150 Ländern.

Dass die 17 Messehallen zu einem so frühen Zeitpunkt fast komplett aufgeplant sind, ist selbst für die BAU ein ungewöhnlicher Vorgang. „Wir sind, was den Eingang der Anmeldungen angeht, der BAU 2009 um etwa drei Monate voraus“, sagt Projektleiter Markus Geisenberger. „Zahlreiche Unternehmen, vor allem aus dem Ausland, haben diesmal sehr früh angemeldet, um sich einen Platz auf der BAU zu sichern.“ Dennoch rät Geisenberger interessierten Unternehmen, die noch an der BAU 2011 teilnehmen wollen, die Anmeldeunterlagen (erhältlich online unter www.bau-muenchen.com) unbedingt einzureichen, denn: „Erfahrungsgemäß tut sich in den Monaten vor Messebeginn durch Stornierungen und Umplatzierungen immer wieder eine Lücke auf.“


Marktführer aus allen Ausstellungsbereichen


Die weltweiten Marktführer aus allen Ausstellungsbereichen in München zu versammeln, hat sich das Projektteam vorgenommen – und dieses Ziel, sagt der Projektleiter, „haben wir im Großen und Ganzen heute schon erreicht“. Damit steht die BAU national und international quasi konkurrenzlos da. Auch auf Besucherseite hat die BAU mit dem Rekordwert von 2009 – mehr als 212.000 Besucher aus 151 Ländern – neue Maßstäbe gesetzt. Vom Planer über den Bauunternehmer und Handwerker bis zum Facility Manager - alle, die national und international am Planen, Bauen und Gestalten von Gebäuden beteiligt sind, versammeln sich auf der BAU. Als Gewerke übergreifende Material- und Architekturschau ist sie ein wichtiges Bindeglied zwischen Investoren, Planern, Handel und Handwerkern. Oder anders gesagt: Die BAU fügt die Prozesskette Bau zusammen. Vor allem für Planer, Architekten und Bauingenieure ist sie zu einer unverzichtbaren Informations- und Kontaktbörse geworden. Welches Material wo zum Einsatz kommt, wird häufig auf der BAU entschieden.

Die neue Positionierung als „Weltleitmesse“ sieht die BAU auch als Verpflichtung, vor allem international weiter zuzulegen. Die angestrebten Ziele sind ambitioniert: Jeder vierte Aussteller soll aus dem Ausland kommen, der Anteil der ausländischen Besucher auf über 40.000 steigen. Entsprechend verstärkt hat die BAU ihr Auslandsmarketing.


Ausstellungsbereiche


Die BAU 2011 belegt die komplette Hallenfläche der Neuen Messe München: 17 Messehallen mit insgesamt 180.000 m² Fläche. Das Angebot umfasst traditionell die ganze Bandbreite des Planens, Bauens und Gestaltens. Die einzelnen Ausstellungsbereiche sind nach Baustoffen, Produkt- und Themenbereichen gegliedert (siehe auch Presseinformation Nr. 5). Der Geländeplan der BAU 2011 inkl. Agenda kann online unter www.bau-muenchen.comeingesehen werden.


Leitthemen


Welche Themen bestimmen aktuell die Diskussion um das Planen, Bauen und Gestalten? Welche sind wegweisend für die Zukunft des Bauens? Die BAU 2011 wird einige ausgewählte Themen in den Mittelpunkt rücken. Sie werden in den Messeforen diskutiert, in den Sonderschauen illustriert, und an den Ständen präsentieren die Aussteller dazu konkrete Lösungen.
Nachhaltiges Bauen: verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Nachhaltige Gebäude sollen wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und Ressourcen sparend sein, ihren Nutzern Komfort, Wohlbehagen und Gesundheit sichern und sich außerdem optimal in ihr sozio-kulturelles Umfeld einfügen.
Barrierefreies Bauen: meint Gebäude, Wohnungen und deren Umfeld so zu bauen, zu gestalten und einzurichten, dass Menschen mit und ohne Handicap, große und kleine, junge und alte möglichst selbständig, sicher und komfortabel darin leben können.
Die Sanierung, Renovierung und Modernisierung von Gebäuden macht für viele Unternehmen der Bauwirtschaft mittlerweile den Großteil des Umsatzes aus. Allein in Deutschland werden bereits rund 60% der gesamten Wohnungsbauinvestitionen im Bestand erbracht.


Messeforen – BAU plus!


Neben den Präsentationen der Aussteller bietet die BAU auch 2011 wieder ein exklusives fachliches Begleitprogramm. BAU Plus! – unter diesem Motto wird 2011 fortgeführt, was sich 2009 bewährt hat. Drei hochkarätig besetzte Foren dienen den Messebesuchern als – kostenlose – Informationspools. Die mitten im Messegeschehen platzierten Foren sind frei zugänglich.
Im Forum „Zukunft des Bauens“ werden namhafte Planer, Architekten und Bauingenieure aus aller Welt anhand von Projektbeispielen erläutern, wie das Bauen und Gestalten der Zukunft aussieht.
Das Forum „MakroArchitektur“ beleuchtet die Rolle des Architekten in Gegenwart und Zukunft. Vormittags stellen Architekten und Unternehmensvertreter gemeinsame Projekte vor. Nachmittags präsentiert ein „Trendpanel“ die Ergebnisse interdisziplinärer Grundlagenforschung. Dabei geht es darum, welche Folgen Megatrends wie Nachhaltigkeit oder Digitalisierung künftig auf Architektur, Produkte und Prozesse haben.
Mit der Modernisierung und Instandhaltung von Gebäuden generieren zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland mittlerweile einen Großteil ihres Geschäfts. Deshalb wird es auch zu diesem Themenbereich wieder ein eigenes Forum geben.

Sonderschauen


Die Leitthemen der BAU werden auf Sonderschauen veranschaulicht. Dort können sich die Messebesucher einen Überblick verschaffen, wie der Stand von Forschung und Entwicklung ist und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind.
In der Sonderschau „Intelligentes Bauen“ wird die Fraunhofer-Allianz Bau innovative Technologien aus der Bauforschung präsentieren. Anhand marktnaher Beispiele demonstrieren die 16 Mitgliedsinstitute neue Technologie-, Produkt- und Systemlösungen für Wohn- und Nutzimmobilien.
Wie ein Gebäude unter dem Primat der Nachhaltigkeit geplant und realisiert werden kann, das zeigt die BAU 2011 am Beispiel der Wettbewerbsbeiträge zum „Solar Decathlon Europe 2010“. Vier Gebäude, die deutsche Universitäten für den Wettbewerb entworfen haben, werden auf der BAU 2011 erstmals einem breiten Fachpublikum vorgestellt.
Barrierefrei bauen: Wie das geht und welche Produktinnovationen es gibt, präsentiert die BAU gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik ® (GGT).
Auf der Sonderschau „Nachhaltig für die Zukunft“ zeigt das ift Rosenheim gemeinsam mit führenden Herstellern, wie mit leistungsfähigen und innovativen Fenstern und Fassaden nachhaltiges Bauen und Energiegewinnhäuser realisiert werden können und welche Kennwerte und Nachweise bei Investitionsentscheidungen besonders zu beachten sind.


Besucherzielgruppen


Das breit gefächerte Angebot der BAU 2011 ist auf die verschiedenen Besucherzielgruppen zugeschnitten.
- Planer: Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten, Ingenieure,
Tragwerksplaner, kommunale und staatliche Baugenehmigungsbehörden, Energieberater.
- Investoren: Wohnungsbaugesellschaften, private und kommunale Bauträger,Immobilienverwalter, Fondmanager, Makler, Retail / Handelsketten, Facility Manager.
- Bau-/Ausbaugewerbe: Bodenleger, Dachdecker, Estrichleger, Fassadenmonteure, Fenster- / Glasfassadenbauer, Fliesenleger, Glaser, Installateure / Heizungsbauer, Klempner, Landschaftsgärtner, Maler / Lackierer, Maurer / Betonbauer, Metallbauer / Schlosser, Parkettleger, Rollladen- / Jalousiebauer, Schreiner, Solartechniker, Stuckateure, Trockenbaumonteure, Wärme- / Kälte- / Schallschutzisolierer, Zimmerer, Ladenbauer.
- Handel: Baustofffachhandel, DIY-Märkte, sonstiger Handel.
- Forschung, Aus- und Weiterbildung: Hochschulen, Forschungsinstitute, Meisterschulen, Fach- und Berufsschulen


Architektur, Materialien und Systeme
auf 180.000 m² Fläche

Ob Investoren, Planer, Handel oder Bau ausführendes Gewerbe - alle, die mit dem Planen, Bauen und Gestalten zu tun haben, kommen auf der BAU 2011 – die vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfinden wird - voll auf ihre Kosten. Rund 1.900 Aussteller aus 40 Ländern präsentieren auf 180.000 m² Fläche Architektur, Materialien und Systeme. Die 17 Messehallen sind nach Baustoffen, Produkt- und Themenbereichen gegliedert. Wie das im einzelnen aussieht, schildert die folgende Übersicht:

Der Bereich Steine/Erden präsentiert sich auf 22.000 m² in den Hallen A1 und A2. Er umfasst Steinzeug, Kalksandstein, Beton, Bims- und Faserzementbaustoffe, Putze, Estriche, Dämm- und Isolierstoffe.
Dachbaustoffe inklusive Dachfenster belegen die komplette Halle A3. Die Ziegelindustrie zeigt ihr ganzes Repertoire - vom Mauerziegel über Dachziegel bis hin zum kompletten Gebäudeteil.
Der Bereich Naturstein, Kunststein und Außenraumgestaltung in Halle A4 wächst auf 5.000 m² Fläche und ist damit größer denn je.
Die Bauchemie ist in Halle A5 sowie einem Teil der Halle A4 auf rund 16.000 m² konzentriert. Führende Hersteller zeigen, wie ihr umfangreiches Sortiment - von Isolier- und Dämmstoffen bis hin zu Putze, Lacke, Farben und Klebstoffe – an der Fassade und im Innenausbau zum Einsatz kommt.


Der wieder wachsende Bereich Fliesen und Keramik ist traditionell in der Halle A6 beheimatet. Führende Hersteller aus aller Welt zeigen neueste Kreationen zur Innen- und Außenraumgestaltung.
In den Hallen B1, C1 und B2 geht es um Fassaden- und Sonnenschutzsysteme sowie Profile aus Aluminium und Stahl. Die Stahlhersteller- und Verarbeiter rücken damit von der Halle B3 in die Halle B2. Der insgesamt 30.000 m² große Ausstellungsbereich umfasst auch Maschinen und Werkzeuge zur Aluminium- und Stahlbearbeitung.
Ebenfalls neu in der B2: Die Energie- und Gebäudetechnik. Hersteller zeigen, wie man technische Lösungen architektonisch anspruchsvoll in das Gebäude integrieren kann.

Die komplette Palette der Tor- und Türantriebstechnik, bisher in Halle B2 zuhause, belegt künftig die Halle B3 sowie Teile der Halle C3 und rückt damit näher an den Bereich Türen und Fenster. Insgesamt vergrößert sich dieser Ausstellungsbereich auf rund 15.000 m² Fläche.


Die Halle B5 präsentiert das umfangreiche Angebot der Holz- und Kunststoffindustrie. Hier geht es um konstruktiven Holzbau ebenso wie um Innenausbau und um Holzwerkstoffe.
Das gesamte Spektrum der Bodenbeläge – von elastisch (Linoleum, PVC, Kautschuk, Kork) und textil über Laminat bis hin zu Parkett – präsentiert sich auf 12.000 m² in Halle B6 und Teilen der Halle A6.
In Halle C2 zeigen die führenden Unternehmen der internationalen Glasindustrie die neuesten Entwicklungen und Produkte in den Bereichen Glas und Glas-Architektur. Türen und Fenster aus Holz, Kunststoff, Glas und Aluminium sowie Schlösser und Beschläge belegen ein zusammenhängendes Areal mit insgesamt 21.000 m² Fläche in den Hallen C4 und B4. Das Fachpublikum findet Hersteller und Zulieferer in unmittelbarer Nachbarschaft. Ein wichtiges Thema ist die Gebäudesicherheit. Vorgestellt werden verschiedene Konzepte und Systeme.
Ebenfalls einen eigenen Ausstellungsbereich bildet in Halle C3 die BAU IT. Mit rund 6.000 m² Fläche legt die größte Schau dieser Art in Europa noch einmal zu. Neu gegenüber 2009: Die BAU IT rückt in den nördlichen Hallenbereich, mit direktem Anschluss zum Eingang Nord.


Zur BAU 2011

Die BAU 2011, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, findet vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Erwartet werden mehr als 1.900 Aussteller aus über 40 Ländern sowie mehr als 210.000 Besucher aus rund 150 Ländern. Auf 180.000 m² Fläche präsentiert die BAU Architektur, Materialien und Systeme für den Industrie- und Objektbau, den Wohnungsbau und den Innenausbau. Sie führt, weltweit einmalig, alle zwei Jahre die Marktführer der Branche zu einer Gewerke übergreifenden Leistungsschau zusammen. Mit über 38.000 Planern ist die BAU zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure. Das Angebot ist nach Baustoffen sowie nach Produkt- und Themenbereichen gegliedert. Zukunftsweisende Themen wie „Nachhaltiges Bauen“ spielen quer durch alle Ausstellungsbereiche eine wichtige Rolle. Die zahlreichen attraktiven Veranstaltungen des Rahmenprogramms, darunter hochkarätige Foren mit Experten aus aller Welt, runden das Messeangebot ab.

www.bau-muenchen.com

www.messe-muenchen.de


Kaldewei erklimmt den deutschen Marken-Olymp

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Am 15. Oktober 2009 nahm Marketing-Leiterin Nicole Roesler auf der Frankfurter Buchmesse von Dr. Florian Langenscheidt die Marken-Stele als Ehrung für Kaldewei als eine „Marke des Jahrhunderts“ entgegen. 

Starke Marken sind Bestandteil der deutschen Industriegeschichte. Sie verbinden die Vergangenheit mit der Gegenwart und Zukunft. Sie lösen die Spannung zwischen Tradition und Moderne durch Innovation. Marken geben Unternehmen ein vertrautes Gesicht und vermitteln Kraft und Beständigkeit in einer unbeständigen Welt. Die Bade- und Duschwannen aus Stahl-Email des europäischen Marktführers Kaldewei gehören seit dem 15. Oktober 2009 offiziell zu den Stil-Ikonen der Moderne: An diesem Tag nahm Marketing-Leiterin Nicole Roesler von Dr. Florian Langenscheidt die Marken-Stele als Ehrung für Kaldewei als eine „Marke des Jahrhunderts“ entgegen.

Generationenübergreifende Strahlkraft in Stahl-Email

„Der Name Kaldewei steht nun seit über 90 Jahren für Pioniergeist und Perfektion, für Eleganz und Stilgefühl im Badezimmer. Die Grundlage dieses Erfolges ist die perfekte Mischung aus hoher Produktqualität, innovativen Designideen in 3,5 mm starkem Stahl-Email, edlen Oberflächen und 30 Jahren Garantie“, erklärt die Fachfrau für internationale Luxusmarken, Roesler. „Mit dieser Kombination von zurückhaltendem Luxus, komfortabler Funktionalität und ganzheitlicher Nachhaltigkeit treffen wir den Nerv der Zeit – und das seit Generationen. Wir haben das Bad neu definiert – als Rückzugsoase und Ort zum Wohlfühlen auf der einen Seite, gleichzeitig jedoch als öffentliches Statement und Prestigeobjekt.“ Mit dieser Produkt- und Markenstrategie hat es Kaldewei nun in die Königsklasse der deutschen Marken geschafft. Alle Preisträger werden in der aktuellen Neuauflage des Bestsellers „Marken des Jahrhunderts“, herausgegeben von Dr. Florian Langenscheidt im Verlag Deutsche Standards, in Wort und Bild portraitiert.

Ausgezeichnete Ästhetik trifft Nachhaltigkeit

Der Aufstieg Kaldeweis in den deutschen Markenolymp ist bei weitem nicht die erste Auszeichnung, die das Unternehmen für seine Arbeit erhält. Bereits 54 nationale und internationale Designpreise belegen eindrucksvoll die führende Position des Herstellers von Bade- und Duschwannen aus Stahl-Email im Designbereich. Und weil für die Westfalen neben der Ästhetik auch innere Werte zählen, verbirgt sich Kaldewei seit jeher für die Werterhaltung und Langlebigkeit seiner Produkte: Umweltfreundliche Herstellung auf Basis natürlicher und recyclingfähiger Materialien sowie ressourcenschonende Technologien und jahrzehntelange Haltbarkeit zeichnen die Produkte des Unternehmens aus.

www.kaldewei.com


Light+Building: Automatisierungstechnik sorgt für intelligente Systemintegration

Gebäudeautomation erschließt Energieeffizienz-Potenziale
Energieeffizienz lautet das Stichwort. Nur mit Nutzung aller Effizienzpotentiale in jedweden Anwendungsbereichen lassen sich die aktuellen und künftigen Anforderungen nach einer umwelt- und ressourcenschonenden Energieversorgung bewältigen. Dazu zählt auch der Gebäudebereich. Werden hier doch rund 40 % der gesamten Primärenergie verbraucht. Hohe Dämmstandards, moderne Hausgeräte sowie der Einsatz effizienter Technik für Heizung, Klimatisierung und Beleuchtung sind nur einige Aspekte – eine Schlüsselfunktion für die energieeffiziente und komfortable Nutzung des Gebäudes nimmt die intelligente Gebäudeautomation ein.

Als integrierendes Element sorgt die Automatisierungstechnik für eine optimale Systemintegration. Über die aktuellen Möglichkeiten, neue Produkte und Systeme sowie die künftigen Trends informieren weltweit führende Anbieter aus allen Bereichen der Haus- und Gebäudeautomation vom 11. bis 16. April 2010 auf der Light+Building, Weltleitmesse für Architektur und Technik, in Frankfurt am Main.

Der Handlungsbedarf im Gebäudesektor ist enorm. Hier entfallen fast zwei Drittel des Energiebedarfs auf Wohngebäude, gut ein Drittel auf Nichtwohngebäude, wie Handel, Industrie oder Dienstleistungen. Die meiste Energie wird für Heizung und Warmwasser benötigt. Aber auch Lüftung und Klimatisierung, Prozesswärme, Beleuchtung, Unterhaltungselektronik und Informationstechnik fordern neben Kochen, Waschen und Gefrieren ihren Tribut.

Für einen energieeffizienten Betrieb optimiert und steuert die Gebäudeautomation übergreifend die unterschiedlichen Funktionen, und erhöht nebenbei das Wohlbefinden der Nutzer. Basis sind intelligente, kommunikationsfähige Produkte, offene Bussysteme sowie Steuerungen und Leitsysteme. Benutzerfreundliche Bedienoberflächen unterstützen zudem die Einbeziehung der Sicherheitstechnik oder der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik. Über komfortable Terminals oder auch per PC, Laptop und Handy lassen sich ganze Gebäude überwachen und steuern. Die hohe Flexibilität erleichtert notwendige Anpassungen im Alter.

So hilft die Automatisierungstechnik zum einen, den Energiebedarf zum Heizen und Kühlen zu verringern, zum anderen sorgt sie für eine Steigerung des Komforts, des Wohlbefindens und der Sicherheit (Brandschutz oder Einbruch) der Gebäudenutzer. Intelligentes Wohnen und Arbeiten setzt eine zukunftsfähige elektrotechnische Infrastruktur voraus, wie sie auf der Light+Building gezeigt wird. So helfen Bussysteme bei der Vernetzung von Haussteuerung (Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Beschattung usw.) Sicherheitssystemen und Multimediageräten – ob per Kabel, Funk, Powerline oder Internet (IP).

Die flexible Vernetzung sollte bereits bei der Gebäudeplanung durch entsprechende Installationskanäle, Leerrohre und Verkabelung berücksichtigt werden. Die Funktionsweise und Zusammenarbeit der einzelnen Geräte wird über Software festgelegt. So entsteht ein flexibles System, in das alle Gewerke einbezogen werden können und das einfach ausgebaut oder an neue Anforderungen angepasst werden kann. Durch ihre Flexibilität – besonders was Änderungen bei der Gebäudenutzung betreffen – ist sie ein wichtiges Argument für die Immobilienwirtschaft. Sie kann auch hilfreich sein für eine mögliche Zertifizierung des Gebäudes, zum Beispiel mit einem Gütesiegel für nachhaltiges Bauen. Geringe Betriebskosten bei gesteigertem Komfort versprechen bessere Vermarktungsmöglichkeiten.

Mit ver netz ter, in tel li gen ter Steue rung der Ge bäu de sy ste me kann der Ener gie ver brauch sowohl in Neu- als auch in Be stands bau ten deutlich gesenkt werden. Zum Beispiel sprechen Studien bei konventionellen Bürogebäuden von Einsparpotenzialen von bis zu 25 % bei der Wärmeenergie, bis zu 40 % in der Klimatechnik und bis zu 60 % bei der Beleuchtung. Je größer und komplexer das Objekt umso höher das Energieein spar po tenti al. Ein Energiemanagementsystem unterstützt die Bedienung und hilft, weiteres Potenzial zu evaluieren. Wissenschaftliche Studien und Simulationen untermauern, dass der Einsatz moderner Gebäudeautomationssysteme im Vergleich zur Gebäudedämmung erhebliche Energieeinsparungen bei deutlich geringeren Amortisationszeiten ermöglicht.

Auch in den ei ge nen vier Wän den sorgt in tel li gen tes Woh nen für mehr Si cher heit, Kom fort und Ener gie ef fi zi enz. ZumBeispiel durch eine Licht steu e rung mit Hel lig keits sen so ren, abrufbaren Licht sze nen oder Panikfunktion. Die Hei zung wird bei geöffnetem Fens ter abgesenkt, alle Roll lä den auf Wunsch geschlossen und alle nicht be nö tig ten elekt ri schen Ver brau cher (wie Koch fel der, Kaf fee ma schi ne oder Bü gel ei sen) aus geschal tet – was nicht nur bei älteren Menschen die Sicherheit erhöht.

Experten schätzen, dass die Zahl der Weltbevölkerung bis 2050 noch um ein Drittel auf neun Milliarden Menschen steigt – mit wachsendem Energiebedarf. Im Gebäudebereich nehmen Automatisierungssysteme eine zentrale Rolle ein, um den wachsenden Anforderungen an eine nachhaltige Energieversorgung zu begegnen. Vom 11. bis 16. April 2010 werden auf der Light+Building im Bereich Haus- und Gebäudeautomation rund 150 Aussteller in der Halle 9.1 entsprechende Lösungen vorstellen. Ergänzend kommen für die Elektrotechnikbranche etwa 450 Aussteller in den Hallen 8 und erstmals in der neuen Halle 11 hinzu. Sowohl bei der energetischen Modernisierung als auch bei Erstellung und Betrieb von „Green Buildings“ hat die Gebäudeautomation eine Schlüsselfunktion.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit 440 Millionen Euro Umsatz (2008) und weltweit über 1.500 Mitarbeitern das größte deutsche Messeunternehmen. Der Konzern besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen und 52 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „Made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2008 organisierte die Messe Frankfurt über 100 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com


Light+Building: Leuchtendesign im Zeitalter der Energiesparlampe – Zwischen Bewahren des Vertrauten und Suche nach den neuen Formen des Lichts

Zeitenwende im Leuchtendesign
Die EU-Richtlinie, die das Ende der herkömmlichen Glühbirne besiegelte, hat in Öffentlichkeit und Medien für gewaltiges Aufsehen gesorgt. Wie auch immer man zum schrittweisen Verbot konventioneller Glühlampen stehen mag: es wird einen riesigen technologischen und gestalterischen Innovationsschub auslösen. Die Light+Building, die vom 11. bis 16. April 2010 in Frankfurt am Main stattfindet, verspricht deshalb besonders spannend zu werden. Als erste Veranstaltung von internationaler Bedeutung nach dem Inkrafttreten der EU-Richtlinie, werden sich auf dem wichtigsten Treffpunkt der Lichtbranche die großen Tendenzen der Zukunft abzeichnen.

Das Zelebrieren archetypischer Formen
Gerade im Bereich „Dekoratives Licht“ geht es nicht allein um Energieeffizienz, sondern immer auch um Stimmungen und den Bezug zu Vertrautem. Viele Designer reagieren deshalb auf die Veränderungen und die Möglichkeit zur Miniaturisierung durch LEDs und OLEDs mit bewussten historischen Bezügen, mit einer Betonung der Zeichenhaftigkeit und der Symbolik bekannter Lampen- und Leuchtenformen.
Ingo Maurer oder Ben Wirth zelebrieren mit neu entwickelten Leuchtmitteln die Schönheit der vertrauten Glühlampenform, aber auch zahlreiche aktuelle Leuchtenentwürfe betonen deren industrielle Schönheit. Die „Work Lamp“ von „Form us with love“, die „Cage mic“-Leuchten der Designteams von Diesel und Foscarini oder die „La Cage“ von Stefan Schöning umgeben die vom Aussterben bedrohte Glühbirne sogar mit einem Drahtkäfig und scheinen sie geradezu beschützen zu wollen. Sie zitieren damit auch Formen einer vergangenen Technik, etwa von Mikrofonen, Studio-, Werkstatt- oder Arbeitsleuchten.

Leuchten wie die „Twiggy“ von Marc Sadler oder die „Money Table“ von Tobias Grau erweisen dem archetypischen Lampenschirm ihre Reverenz. Ron Gilad präsentiert mit seinen „Teca“-Leuchten kitschige Lampenschirme unter Glas wie selten gewordene Museumstücke. Tom Dixon stellt mit Leuchten aus Gusseisen oder bronziertem Messing Schwere und Materialität in den Vordergrund oder erinnert mit Pressglas-Leuchten an die Ästhetik von Werkstatt und Fabrik. Auch Jasper Morrison lässt mit dem großen Aluminiumkörper seiner Leuchte „Smithfield“ an die vertrauten Formen funktionaler Fabrikleuchten denken.

Hüllen für ein ungeliebtes Leuchtmittel
Die Komplexität der Kompaktleuchtstofflampe und ihr als kalt empfundenes Licht hat sie bei Verbrauchern unbeliebt gemacht. Das Design reagiert darauf, indem es die ungeliebten Leuchtmittel verbirgt – ganz entgegen dem klassischen Designverständnis, die Technik offen zu zeigen. Mattheo Thun umhüllt bei seiner Leuchtenfamilie „Arba“ das Leuchtmittel mit einem großen Schirm aus geöltem Ahorn-Furnier, der dem Licht eine warme Farbe zurückgibt. Steffen Kehrle und Julia Landsiedl verbergenbei „Eraser“ die Lampe in einem opaken Leuchtkubus, der sich stufenlos aus einem Aluminiumquader schieben lässt – und löst so nebenbei das Problem, wie sich eine Kompaktleuchtstofflampe dimmen lässt.

Die Suche nach neuen Leuchtenformen
Viele Hersteller zeigen mit modifizierten Versionen ihrer Klassiker auf, wie die Wahl des Leuchtmittels die Form von Lampenschirm oder Reflektor beeinflusst. Die „Kelvin T LED“ von Antonio Citterio hat mit ihrem quadratischen Leuchtenkopf eine völlig andere Anmutung als die bisherige Version, deren Lampenschirm noch der Glühlampenform folgte. Die kleine Tischleuchte „Jetzt“ von Axel Schmidt ist ein schlichtes, aus Aluminiumblech ins Dreidimensionale gebogenes Gestell, an dem lediglich Kabel und Leuchtdioden befestigt werden, das beweist, dass die neue Technologie keine traditionelle Form mehr benötigt. Mit „Skin“, die wie ein Blatt Papier im Raum schwebt und sich nur an einer Ecke für das LED-Licht öffnet, hat Paul Cocksedge einen bewussten Gegenpol zu den voluminösen Formen herkömmlicher Leuchten geschaffen, mit dem er die neuen Möglichkeiten auslotet.

Licht als Farbinszenierung und künstlerisches Experiment
Gleichzeitig sind mit den LEDs auch die farbigen Seiten des Lichts in den Vordergrund gerückt. Die „Wall Washer“ von Carlotta de Bevilacqua zeigen die Tendenz auf, dass die Leuchtenform immer häufiger zur Nebensache wird und die farbige Lichtinszenierung die Hauptrolle übernimmt. Ihr LED-Wandmodul „Rothko“ nimmt mit seinen chromatischen Verläufen den Trend vorweg, wonach Decke und Wände im Raum viele Funktionen der früheren Leuchten übernehmen werden. Mit dem Bezug zum Werk des Künstlers Mark Rothko macht der Entwurf deutlich, dass die neuen Technologien auch künstlerische Experimente erlauben. Und so verwundert es nicht, dass immer öfter Künstler wie Jenny Holzer oder Olafur Eliasson Leuchten entwerfen, bei denen die Grenzen zwischen Design und Kunst verschwimmen.
Die Bandbreite zeitgenössischer gestalterischer Positionen reicht so vom Zitat archetypischer Formen bis hin zur freien, künstlerischen Position, die neue Formen ersinnt, das Licht vom Objekt löst und in den Raum überträgt.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit 440 Millionen Euro Umsatz (2008) und weltweit über 1.500 Mitarbeitern das größte deutsche Messeunternehmen. Der Konzern besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen und 52 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „Made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2008 organisierte die Messe Frankfurt über 100 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.
Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com


SCHOTT Solar Barometer 2009:
Mehrheit der US-Amerikaner befürworten Einsatz und Ausbau von Solarenergie

- US-Regierung soll hohe Priorität auf Weiterentwicklung von Erneuerbaren Energien legen, sagen 77 Prozent der US-Bürger
- Hälfte aller Amerikaner denkt über Investition in Solarstrom nach

92 Prozent der Amerikaner unterstützen die Entwicklung und Förderung von Solarenergie. Dies ist das Ergebnis des SCHOTT Solar Barometers, einer repräsentativen Online-Umfrage, die die SCHOTT Solar AG und der US-amerikanische Dachverband für die Solarindustrie SEIA (Solar Energy Industry Association) zum zweiten Mal durchgeführt haben. Die Ergebnisse repräsentieren ein klares Bekenntnis der US-Bürger zur Solarenergie, das auch schon bei der Umfrage 2008 deutlich spürbar war.

Das unabhängige Meinungsforschungsinstitut Kelton Research hat in dieser Umfrage unter anderem die persönliche Präferenz zu unterschiedlichen Energiequellen abgefragt. Das kürzlich veröffentlichte Ergebnis ist eindeutig: Gerade der Solarenergie wird eine hohe Bedeutung beigemessen. 43 Prozent der Befragten sehen darin die wichtigste Energiequelle.

Wie im vergangenen Jahr ist die große Mehrheit der Amerikaner – insgesamt 77 Prozent – auch heute der Meinung, dass die Entwicklung und Förderung Erneuerbarer Energien eines der wichtigsten Anliegen der US-Regierung sein sollte. „Diese Ergebnisse zeigen ganz klar, dass die Amerikaner Solarenergie befürworten und in ihr einen Wirtschafts- und Jobmotor sehen“, sagt Dr. Martin Heming, CEO der SCHOTT Solar AG. Er ergänzt: „Mit unserer neuen Produktionsstätte in Albuquerque, New Mexiko, haben wir in diesem Jahr Hunderte neue Arbeitsplätze in einer Industrie geschaffen, von der jeder Amerikaner und das gesamte Land profitiert.“

„Die Haltung in Amerika gegenüber Solarenergie ist eindeutig“, sagt Rhone Resch, Präsident und CEO der Solar Energy Industries Association. „Die Ergebnisse sind auch ein Signal an die Politik, die Förderung und Entwicklung der Sonnenenergie weiter voranzutreiben. Ein Ausbau der Solarenergie trägt dazu bei, der Umweltverschmutzung und dem Klimawandel entgegenzusteuern. Gleichzeitig schafft diese Industrie neue Arbeitsplätze in ganz Amerika.“

Derzeit denkt fast die Hälfte der Amerikaner (49 Prozent) darüber nach, in Solarstrom zu investieren.

www.schottsolar.de


Burj Dubai:
DORMA Produkte an rund 13.000 Türen
Großauftrag gemeinsam mit Häfele für mehr als 10 Mio. Euro

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Wenn Anfang Januar 2010 die feierliche Eröffnung des Burj Dubai erfolgt, wird DORMA gemeinsam mit seinem Vertriebspartner Häfele insgesamt rund 13.000 Türen in dem imposanten Gebäude mit eigenen Produkten ausgestattet haben. „Mit einem Umsatzvolumen von umgerechnet weit über zehn Millionen Euro ist das einer der größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte. Wir sind stolz darauf, bei diesem bedeutenden Projekt dabei zu sein“, erklärte DORMA CEO Dr. Michael Schädlich.
Die Produkte sind an deutschen und internationalen Standorten der DORMA Gruppe gefertigt worden. Acht große automatisch betriebene DORMA Karusselltüren in Sonderausführung stellen den komfortablen Zugang in das mit 818 Metern Bauhöhe höchste Gebäude der Welt sicher. Diese Automatiktüren sind im Kölner Werk und die technisch hochwertigen Türschließsysteme im Ennepetaler Stammwerk produziert worden. Design-Glasbeschläge kommen zudem aus Detmold. Ein Großteil der Produkte stammt aber aus den internationalen DORMA Produktionsstätten - hauptsächlich aus den USA. Der Grund dafür: Die mit der Planung des Burj Dubai beauftragte Architektengemeinschaft Skidmore, Owings & Merrill aus Chicago, USA, war auf der Suche nach Herstellern von Produkten sowohl aus der US- als auch der europäischen Normwelt. Dazu Dr. Schädlich: „Die Architekten wollten die besten Produkte aus beiden Normwelten. DORMA war als einer der wenigen Hersteller weltweit dazu in der Lage, alles aus einer Hand zu liefern.“ Das Unternehmen konnte im Burj Dubai Produkte aus allen Geschäftsfeldern platzieren.

DORMA konnte sich bei diesem Prestige-Projekt gegen stärksten internationalen Wettbewerb durchsetzen. Entscheidende Vorteile sind die Systemkompetenz mit Produkten und Service aus einer Hand sowie der Vorteil eines internationalen Netzwerkes an Niederlassungen mit direkter Beratung und Service vor Ort.

www.dorma.de
www.haefele.com

 

Infos zum Burj Dubai

Das Gebäude hat eine Gesamthöhe von 818 Metern und verfügt über 162 (bewohnbare) Stockwerke.

Das Projekt wurde geplant von der US-Architektengemeinschaft Skidmore, Owings & Merrill (SOM). Der Burj Dubai verfügt über ein Armani-Hotel (bis Stockwerk 40), eine hohe Anzahl an luxuriösen Wohneinheiten und eindrucksvolle Bürolandschaften. Eine Aussichtsplattform befindet sich in Stockwerk 124. Baubeginn war im September 2004. Das Gebäude verfügt über den schnellsten Aufzug der Welt (18m/s). Am Bau beteiligt waren rund 13.000 Arbeiter aus 140 Nationen. Die nach dem Burj Dubai höchsten Gebäude der Welt sind der ‚Sears Tower‘ in Chicago, USA, mit 527 Meter Höhe bis zur Spitze (Höhe bis zum Dach: 442 m) und der ‚Taipei 101‘ in Taipeh, Taiwan, mit 509 m Höhe bis zur Spitze (Höhe bis zum Dach: 460 m). Nähere Infos zum Burj Dubai u.a. mit Fotos zum Baufortschritt s. unter http://www.burjdubai.com


wunschgrundstück GmbH kooperiert
mit Sparkassen-Finanzgruppe


Ab sofort können Besucher des Internetportals wunschgrundstück.de auch auf die Immobilien-Angebote der Sparkassen- Finanzgruppe zugreifen. Möglich ist dies durch eine Kooperation der beiden Immobilienportale.
Auf wunschgrundstück.de stehen nun mehr als 120.000 Grundstücke, Häuser, Wohnungen und Gewerbeimmobilien zur Auswahl – zum Kauf oder zur Miete. Damit ist das Portal für Bauplätze und Immobilien erneut stark gewachsen.

„Wir sind sehr glücklich über die Zusammenarbeit mit der Sparkassen-Finanzgruppe“, freut sich Ceyhan Budak, einer der beiden Geschäftsführer der wunschgrundstück GmbH. „Mit rund 60.000 neuen Angeboten können wir die Wünsche und Ansprüche unserer Portalbesucher nun noch punktgenauer treffen.“ Die Sparkassen-Finanzportal GmbH sieht die Vorteile der Zusammenarbeit in der Präsentation: „wunschgrundstück.de ist vor kurzem komplett neu gestaltet und technisch überarbeitet worden. Die Sparkassen-Immobilien werden in einem professionellen Portal mit einer hohen Besucherzahl präsentiert.“ Wer sich für ein Haus interessiert, das von einer Sparkasse oder Landesbausparkasse angeboten wird, kann über ein Kontaktformular direkt mit dem Anbieter in Verbindung treten.

Die Nutzer können auf wunschgrundstück.de Suchkriterien speichern. Per E-Mail gibt es eine Benachrichtigung, sobald ein passendes Objekt im Angebot ist. Auf einem persönlichen Merkzettel lassen sich favorisierte Objekte speichern. Portalbesucher haben die Möglichkeit, interessante Angebote per E-Mail oder über die Netzwerkplattform Facebook Freunden und Bekannten zu empfehlen. Interessierte können sich am wunschgrundstück.de-Blog beteiligen. Angemeldete Personen können auch kurze Textnachrichten zu Objektangeboten sowie Servicethemen rund um Bauen und Wohnen abonnieren, die das Portal über das Netzwerk Twitter zur Verfügung stellt.

www.wunschgrundstueck.de
www.terramag.de


Erfolgreiche Premiere für das
1. Symposium Büro. Raum. Akustik. Köln

Raumakustik im Büroumfeld gewinnt zunehmend an Bedeutung, entsprechend hoch ist auch der Informationsbedarf. Über 300 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besuchten daher am 12. und 13. November 2009 das 1. Symposium Büro. Raum. Akustik. Köln im Congress-Centrum der Koelnmesse. Der Kongress wurde von der Koelnmesse in Kooperation mit dem Akustikbüro Oldenburg und dem Hörzentrum Oldenburg veranstaltet; Partner waren der bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel e.V. sowie die ORGATEC – Internationale Leitmesse für Office & Object. „Die große Teilnehmerzahl hat unsere Erwartungen übertroffen“, bilanzierte Stefan Kranefeld, Geschäftsbereichsleiter Gesundheit, Lifestyle und Objekt der Koelnmesse GmbH. „Das zeigt, dass das Symposium die Themen angesprochen hat, die viele Unternehmen und Planer aktuell vor große Herausforderungen stellen.“ Hendrik Hund, Vorsitzender des bso ergänzte: „Das Vortragsprogramm hat ein tolles Kaleidoskop der verschiedenen Aspekte von Akustik geboten. Zudem hat die Veranstaltung Informationsquellen und Ansätze aufgezeigt, um individuelle Lösungen zu finden.“ Im Fokus der Kongressveranstaltung stand die Frage, wie eine gelungene Raumakustik die Gesundheit am Arbeitsplatz, das Wohlbefinden in offenen Bürolandschaften und letztlich die Produktivität der Mitarbeiter fördert. Zahlreiche Vertreter aus namhaften Anwenderunternehmen – u. a. aus DAX-Konzernen, der Finanz- und Versicherungswirtschaft, aus Verwaltungs¬berufs¬genossenschaften, Bundesministerien und Ämtern – genauso wie Büroeinrichter, Planungsgesellschaften und Vertreter der Büromöbel¬industrie besuchten das 1. Symposium Büro. Raum. Akustik. Köln. Auch die Besucher zogen ein positives Fazit. „Das Symposium hat mich aufgrund seiner Professionalität, seines hohen Anspruchs und Niveaus begeistert. Ich habe neue Informationen mitnehmen und eruieren können, wo der Markt steht. Außerdem hat die Veranstaltung dem Networking gedient, was gerade bei einem so komplexen Fachthema äußerst wichtig ist. Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt teilzunehmen“, berichtete etwa Michael Stüve, Geschäftsführer der Human Call Center Design Planungsgesellschaft mbH.

Die Teilnehmer nutzten die Kongress¬veranstaltung zur Weiterbildung, zum Erfahrungsaustausch und zur Information über Akustiklösungen der Hersteller Caparol, Egger, Heradesign, Kaefer, MEV, Norsonic, OWA, Recytex, Ruckstuhl, BSB Texaa, Hund Büromöbel, Mavis und Renz Solutions, die das herstellerunabhängige Vortragsprogramm mit einer Ausstellung im Foyerbereich des Congress-Centrums Nord begleiteten. Auch hier fand die Erstveranstaltung großen Anklang. „Das Publikum ist fast nicht mehr zu toppen“, äußerte Alexander Barchfeld, Produktmanager Akustik bei der CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz GmbH. „Wir hatten zahlreiche gute bis sehr gute Kontakte. Gleichzeitig war das Symposium ein gelungener Branchentreff, um persönliche Gespräche zu führen und Informationen rund um die Marktentwicklung auszutauschen.“ Weitere Sponsoren der Veranstaltung waren die Unternehmen AOS Akustik, Rehau, Strähle sowie Nagelstutz & Eichler.
Aufgrund der überaus positiven Resonanz auf das 1. Symposium Büro. Raum. Akustik. Köln soll die Veranstaltung im nächsten ORGATEC-Zwischenjahr, vom 19. bis 20. Oktober 2011, erneut stattfinden.

Die Gründe für die zunehmende Bedeutung des Themas Akustik im Büro sind unter anderem in den Trends der modernen Architektur sowie in einer zunehmenden Sensibilisierung gegenüber Geräuschpegeln und Lärm im Büroarbeits¬umfeld zu suchen. Hinzu kommt, dass die Flexibilisierung von Tätigkeiten sowie die Reduktion von Pro-Kopf-Flächen in Büros eine Herausforderung an den Betrieb und Unterhalt moderner Büroarbeitsplätze bedeuten. Während des 1. Symposiums Büro. Raum. Akustik. Köln wurden deshalb Themen wie die Akustik im Rahmen der Gebäudeplanung, das Zusammenspiel von Raumakustik und thermoaktiven Bauteilen, die Lärmwirkung im Büroumfeld, die Störwirkung von Hintergrundsprache auf kognitive Leistungen oder auch die erfolgreiche und wirksame Kommunikation im Büro behandelt. Die Ergebnisse des 1. Symposiums Büro. Raum. Akustik. Köln werden im Nachgang in einem Kompendium veröffentlicht, das in der Reihe „Beiträge zur psychologischen Akustik“ erscheinen wird.

Darüber hinaus hat das 1. Symposium Büro. Raum. Akustik. Köln auch wichtige Impulse für die kommende ORGATEC gesetzt, die vom 26. bis 30. Oktober 2010 in Köln stattfindet. Denn die Inhalte und Ergebnisse des Symposiums werden auch in die ORGATEC 2010 einfließen. Eine Aktionsfläche Akustik ist bereits für die Messe im nächsten Jahr in Planung, die sich im Fokus mit der ganzheitlichen Gestaltung von Büro- und Objektwelten befasst. Dafür haben die auf der Veranstaltung diskutierten Trends und Entwicklungen wichtige Anregungen und Ideen geliefert.
www.orgatec.de


EGGER ALS KOMPLETTANBIETER: NEUHEITEN FÜR DIE MÖBELINDUSTRIE

Holzwerkstoffhersteller aktualisiert Industry Collection und präsentiert gesamtes Liefer- und Leistungsprogramm für die Möbelindustrie auf einen Blick

Mit neuen Dekoren und Strukturen wartet die jetzt aktualisierte Industry Collection von EGGER auf. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse von Kunden aus der Möbelindustrie zugeschnitten und ab Anfang November wieder als optisch anspruchsvoll gestaltetes Dekorbuch erhältlich. Ergänzend dazu legt EGGER erstmals die Broschüre „Produkte 2009-2010“ auf. EGGER präsentiert sich damit als internationaler Komplettanbieter, der seinen Kunden ein vollständig abgestimmtes Produktspektrum bietet – vom trendgerechten Dekor bis zu Trägermaterialien und Zubehör. Die Broschüre umfasst insbesondere auch Neuheiten wie die Kompaktplatte, die beschichtete Eurodekor Dünnspanplatte und das erweiterte Akustikprogramm. Wie die Kollektion wird auch die Produktbroschüre zukünftig jährlich neu aufgelegt.

Insgesamt sind 28 Dekore – davon 18 Eurodekore und 10 Schichtstoffe – neu in der aktualisierten Industry Collection. „Wir setzen auf trendgerechte Dekore und Oberflächen. Das Spektrum wurde deutlich erweitert und zwar um die Dekore, die sich im Frühjahr 2009 auf unserer Hausmesse EGGERZUM als Favoriten herauskristallisiert haben“, erklärt Klaus Monhoff, Leiter Dekormanagement der EGGER Gruppe. Außerdem erhält die Kollektion durch die neue Glanz-Struktur ST30 Gloss-Finish neue Impulse. „Unser Team beobachtet ständig weltweit die unterschiedlichen Strömungen, die auf die Einrichtungsbranche Einfluss nehmen. Daraus entstehen Dekore und Produkte, die dem globalen Geschmack entsprechen, aber auch regionalen Bedürfnissen gerecht werden“, beschreibt Klaus Monhoff, Leitung Dekormanagement EGGER Gruppe, das europaweite Trendscouting.

STRUKTUR TRIFFT FARBE
Gerade die Frage nach aktuellen Farben für Dekore unterliegt besonders schnelllebigen Trends. Im Moment sind neben dem anhaltenden Grautrend metallische Farbtöne und Hölzer mit farbigen Akzenten stark im Kommen. Wichtiger
Teil der neuen Industriekollektion sind die Quarzdekore, bei denen durch einen Perlmuttschimmer die verschiedenen Strukturen noch deutlicher sichtbar werden: Quarz glas, Quarz brombeere, Quarz kupfer und Quarz forest.
Nach der Hausmesse EGGERZUM, die im Frühjahr in verschiedenen EGGER Werken europaweit abgehalten wird, standen mit Ontario Nußbaum graubraun, Driftwood und Tauern Buche Natur die Publikumsfavoriten bei den Holzdekoren fest. Insbesondere die Dekorserie Avola Pinie, mit ihren insgesamt vier Farbstellungen avancierte sich bereits nach kurzer Zeit zum absoluten Trendsetter.

Natürlich sind sie ebenfalls Bestandteil der Industry Collection 2009-2010. Auch bei den Holzdekoren wird der aktuelle Grautrend, sichtbar: Wildeiche grau und Cortina Eiche schwarz und grau sind deshalb neu in der Kollektion vertreten. Einen starken Eindruck bei den Arbeitsplatten-Dekoren hinterlässt das Dekor Eiche Dakota in grau und braun durch seinen hohen Splintanteil. Bei den Unifarben sind Zinngrau und Schiefergrau neu im Programm. Grau setzt aber auch bei Dekoren für den Arbeitsplattenbereich Akzente. Die Neuerscheinungen wirken dabei eher zurückhaltend und elegant und nicht mehr wie in den Jahren zuvor, sehr lebhaft. Die neuen Schichtstoff-Dekore in der Industry Collection sind: Metalstone, Isodora, Valetta, Dakota- und Räucher-Eiche. Valletta sand und kieselgrau wirken durch die natürlichen Feingranitadern. Die Dekorserie Isodora in grau, beige und anthrazit bringt Sandstein auf die Arbeitsplatte. Metalstone wirkt optisch wie Sichtbeton mit dem Charakter einer angelaufenen Metallplatte und ist so eine ideale Verbindung aus den Eigenschaften zweier Materialien. Bei den Steinoptiken in Marmor oder Fein-Granit
dominieren zarte Strukturen und graue Töne mit einem starken Fokus auf Kombinierbarkeit mit grau eingefärbten Hölzern und insbesondere Unidekoren. Die Lösungen von EGGER für den Möbel- und Innenausbau verbinden ästhetische und funktionale Aspekte. Wie gewohnt legt der Holzwerkstoffhersteller auf die Präsentation und Visualisierung der einzelnen Dekore besonderen Wert. Das Dekorbuch zur Industry Collection bildet deshalb sämtliche Dekore mit Strukturen in Hybrid-Lack-Ausführung ab, um eine besonders authentische Wirkung zu erzielen. In der Neuauflage ist wie gewohnt die DVD mit Dekorscans für CAD-Programme enthalten, die zur Visualisierung der Dekore entwickelt wurde.

INTELLIGENTE PRODUKTLÖSUNGEN
Dazu wird die Dekorkollektion um die erstmals aufgelegte Broschüre mit dem Titel „Produkte 2009-2010“ ergänzt. Sie zeigt sämtliche Trägermaterialien und Zubehör. Die einzelnen Produkte werden übersichtlich dargestellt – von Rohspanplatten über beschichtete Eurodekor Platten und Schichtstoffen bis hin zu Kantenlösungen. Eine Tabelle zeigt auch deren Verfügbarkeit in den 15 EGGER Werken in Europa.

DEKORATIVE DÜNNSPANPLATTE
Die melaminharzbeschichtete Eurodekor Dünnspanplatte ist bereits ab einer Dicke von 3 mm in zahlreichen EGGER Dekoren und Strukturen erhältlich. Dank ihrer Kratzfestigkeit, Abriebfestigkeit und Chemikalienbeständigkeit ist die Oberfläche deutlich robuster als die bisher eingesetzten Folien. Produktbasis ist die EGGER Dünnspanplatte, eine helle hochverdichtete Platte mit geringem Rindenanteil und besonders feiner, ruhiger Spanstruktur. Aufgrund ihrer erhöhten Rohdichte entspricht sie den Kritierien der RAL-Gütegemeinschaft für Innentüren und genügt den speziellen Anforderungen nach Stoßfestigkeit und mechanischer Belastbarkeit.
Eurodekor Dünnspanplatten eignen sich besonders für den Einsatz in der Türenindustrie, können aber auch als integrativer Bestandteil in Sandwichplatten verwendet werden.

KOMPAKTPLATTE FÜR INNENANWENDUNGEN
Seit September 2009 hat EGGER eine Kompaktplatte für die Möbelindustrie im Programm. Sie zeichnet sich durch einen mehrschichtigen Aufbau aus und besteht aus melaminharzbeschichteten Dekorpapieren und mehreren mit Phenolharz imprägnierten Kernlagen. Mit einem Dickenspektrum von 5 bis 13 mm eignet sie sich besonders für klassische Innenanwendungen wie Tische, Arbeitsflächen und Wandverkleidungen.

ERWEITERTES AKUSTIKPROGRAMM
Darüber hinaus erweitert EGGER sein Angebot bei Akustik-Platten. Sie ermöglichen eine hohe Schallabsorption und sind sowohl als Wand- und Deckenlösung wie auch beidseitig dekorativ beschichtet für den Möbelbau einsetzbar. Die ProAkustik light Serie wird dabei um Möbelplatten und Rückwände ergänzt. Zudem steht nun bei beschichteten ProAkustik-Platten eine erweiterte Auswahl an Perforationsbildern und geschlitzten Akustikelementen zur Verfügung. Damit sind noch individuellere Gestaltungvarianten möglich. In Kombination mit der Industry Collection erhält der Kunde somit einen vollständigen Überblick über alle Angebote und Lösungen für den industriellen Möbel- und
Innenausbau von EGGER. Selbstverständlich finden sich die Neuerungen auch auf den Länderseiten von
www.EGGER.com


EnBW ist Forschungspartner und Gastgeber beim 2. PCM-Symposium: Energieeffiziente Raumkühlung durch passive Speichermedien

Wie können Leichtbauwerke wie z.B. Bürocontainergebäude energieeffizient temperiert werden? Das ist eine der Fragen mit denen sich rund 150 Experten und Interessierte auf Einladung der EnBW Energie Baden-Württemberg AG im Karlsruher Konzernsitz beim zweiten PCM-Symposium beschäftigt haben. Thema der Tagung vom 10. und 11. November war der Einsatz von Latentwärmespeichermaterialien (PCM = Phase Change Materials) zur energieeffizienten Raumkühlung als Alternative zu energieintensiven Klimatisierungssystemen.

Energieeffizienz spielt bei der EnBW eine zentrale Rolle. Zahlreiche Projekte im Bereich Gebäudeenergieeffizienz zeigen dieses Engagement. Im Juli dieses Jahres wurden einige Büroräume der EnBW in Karlsruhe mit PCM-Sonnenschutz und hinterlüfteten Kühldecken ausgestattet und ihre Wirkungsweise über die Sommermonate kontinuierlich getestet. Die Systeme sind einfach zu installieren und erbringen rein passiv Kühlleistungen bis zu 40 W/m2. Die Einbringung der Kühlleistung erfolgt tagsüber im Umluftbetrieb, die Regeneration des PCM nachts durch Ansaugen kühler Außenluft. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsvorhabens (www.pcm-demo.info) werden PCM-Systeme entwickelt und deren Anwendung in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden demonstriert. Ziel des Vorhabens ist es, die Markteinführung von PCM-Bauprodukten und –Systemen zu unterstützen. Das PCM-Symposium gab einen Einblick in den aktuellen Stand des Forschungsvorhabens und einen Überblick über die Aktivitäten zum Einsatz von PCM in Gebäuden. Das Vortragsprogramm wurde durch eine Besichtigung der Büroräume mit installiertem PCM-Sonnenschutz sowie hinterlüfteter PCM-Kühldecke im Gebäude der EnBW ergänzt. Die Teilnehmer informierten sich über am Markt verfügbare PCM-Produkte- und Systeme sowie die ersten praktischen Erfahrungen damit. Die Gelegenheit wurde zum regen Gedankenaustausch genutzt, der den vortragenden Unternehmen wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung ihrer Materialien gab.

Hintergrund und Funktionsweise

Da Leichtbauten aufgrund geringer thermischer Speichermassen zu sommerlicher Überhitzung neigen, stellt der Einsatz von Latentwärmespeichermaterialien eine Alternative zu
energieintensiven Kühlsystemen dar. Effiziente PCM-Systeme speichern große Energiemengen und geben diese bei Bedarf wieder ab. So lassen sich sommerliche Temperaturspitzen dämpfen und Kühllasten vom Tag in die Nacht verschieben. Rein passive PCM-Systeme senken die Maximaltemperaturen in Leichtbauten typischerweise um zwei bis drei Grad ab. Die Regeneration erfolgt je nach System passiv, z.B. durch kühle Nachtluft, oder über ein Kühlmedium, z.B. Wasser.

www.enbw.com


DORMA Pure Beschläge
flächendeckend verfügbar

dorma

Einen Auftrag über die Lieferung von 50.000 Drückergarnituren des DORMA Pure Türbeschlags bekommt man nicht jeden Tag – auch nicht als führender Systemanbieter für Produkte rund um die Tür. Umso mehr freute sich Gereon Blönnigen, Verkaufsleiter DORMA Beschlagtechnik Zentraleuropa, als diese Bestellung, aufgeteilt in zwei Lieferungen an die Mitglieder der Wuppertaler Euro Baubeschlag-Handel AG, festgezurrt wurde.

Die ersten 25.000 Garnituren wurden bereits im Sommer ausgeliefert. Im kommenden Februar steht die zweite große Lieferung an. „Durch diesen Sammelkauf ist es uns gelungen, mit der Marke DORMA flächendeckend an fast allen Mitgliedsstandorten der Euro Baubeschlag-Handel AG vertreten zu sein. Die jetzt georderten Beschläge - überwiegend Vollblattdrücker – sind ein in jeder Beziehung konkurrenzfähiges Produkt für das Geschäft des Handels“, beschreibt der Verkaufsleiter.

Pure Produkte sind nach EN 1906 zugelassen und entsprechen der Benutzungskategorie 3. Drücker und Stahlunterteil sind bei dem Beschlag bereits werkseitig fest/drehbar vormontiert. Separat im Karton beigelegt sind die Rosetten- und Schildoberteile. Diese werden nach der Montage einfach nur noch aufgesteckt. Als Materialien kommen Aluminium oder Edelstahl in der Variante Matt zum Einsatz. Alle Modelle verfügen über eine bewährte Hochhaltefeder, die den Drücker stets in die vorgesehene waagerechte Position zurückzuführt.

Auch Jens Schlaeger, Vorstandsvorsitzender der Euro Baubeschlag-Handel AG, ist von den Produkten überzeugt: „Mit dem Pure-Programm von DORMA haben wir für unsere Mitgliedsunternehmen einen absolut hochwertigen und zugleich attraktiven Türbeschlag mit einer Fünfjahresgarantie erwerben können. Die erste Lieferung von 25.000 Garnituren erfolgte pünktlich und absolut zuverlässig. Eben so, wie wir es von einem Markenanbieter gewohnt sind.

 


creativity_worldforum_mini_bannerCreativity World Forum 2009:
Baden-Württemberg präsentiert sich als Hochburg der Innovation und Kreativwirtschaft


Veranstaltung fördert Standortentwicklung und internationale Zusammenarbeit mit anderen Kreativregionen

Erfindergeist und die Freude am Forschen und Entwickeln werden den Baden-Württembergern traditionell bescheinigt. Doch längst ist der Südwesten auch im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft ein bundesweit bedeutender Standort. Unternehmen in diesen Branchen erwiesen sich in den vergangenen zehn Jahren als Jobmotor: Im Jahresdurchschnitt wuchs dort die Beschäftigung mehr als doppelt so stark wie in der Gesamtwirtschaft.

Vom 1. bis 3. Dezember hat Baden-Württemberg die Chance, seine hervorragende Positionierung im Bereich Kreativwirtschaft mit weltweiter Signalwirkung zu unterstreichen. Denn voraussichtlich mehr als 1.200 Teilnehmer/innen kommen in Stuttgart und Ludwigsburg zum Creativity World Forum zusammen. 150 von ihnen lernen zudem bei Touren in die Regionen Stuttgart, Rhein-Neckar und Karlsruhe die dort ansässigen Institutionen und Unternehmen kennen. Bei der erstmals in Deutschland stattfindenden Kongressveranstaltung handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt des internationalen Standortmarketings des Landes Baden-Württemberg im Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation. Es wird unter Federführung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg und der MFG Baden-Württemberg umgesetzt.

Baden-Württemberg ist führender Innovationsstandort und kreative Region

Beim Creativity World Forum wird Baden-Württemberg sich international als attraktive, innovative Region präsentieren, um kreative Talente und Unternehmen für den Standort zu gewinnen. „Das Creativity World Forum ist ein wichtiger Impuls für die Standortentwicklung sowie die Clusterbildung und Internationalisierung der Kreativwirtschaft. Im Fokus steht unsere Standort- und Innovationspolitik“, erklärt Wirtschaftsminister Ernst Pfister.

Nach den Berechnungen des Statistischen Landesamtes weist Baden-Württemberg im Vergleich mit anderen europäischen Regionen die höchste Innovationskraft auf. Dies belegen Spitzenwerte bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung und bei den Patentanmeldungen. Voraussetzungen für ein derartig positives Innovationsklima schafft unter anderem das dichte Hochschul- und Forschungsnetz.


Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Wissenstransfer für mehr Wachstum

Eine wichtige Aufgabe bleibe es, so Minister Pfister, die Vernetzung und Clusterbildung zu unterstützen und für einen ausreichenden Wissens- und Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu sorgen. „Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist essenziell für Innovationen und das weitere Wachstum der baden-württembergischen Wirtschaft“, erklärt Ernst Pfister.


Kreativwirtschaft ist wichtiger Innovations- und Wachstumstreiber

 

„Die Kreativwirtschaft ist ein wichtiger Katalysator. Sie beschleunigt Innovationen und schafft im Rahmen der Digitalisierung Innovationen in den Bereichen Inhalte und wissensbasierte Dienstleistungen“, erklärt Klaus Haasis, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien.

Elf Branchen zählen nach einer jetzt bundesweit einheitlichen Definition zur Kreativwirtschaft: Film- und Rundfunkwirtschaft, Musikwirtschaft, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Buch- und Kunstmarkt, Presse- und Werbemarkt, Markt für darstellende Künste sowie die Software- und Games-Industrie.

Klaus Haasis betont: „Die baden-württembergische Kreativwirtschaft ist Vorreiter für die Wissensgesellschaft und die wissensbasierte Ökonomie.“


Software- und Gamesindustrie in Baden-Württemberg besonders stark

Die Software- und Gamesindustrie trägt in Baden-Württemberg besonders viel zur Beschäftigung bei: 44 Prozent der rund 155.000 Beschäftigten in der Kreativwirtschaft sind in diesem Bereich tätig. Bundesweit liegt der Anteil im Durchschnitt bei 33 Prozent (Statistisches Landesamt, 2008). Die große Wachstumsdynamik der Software- und Games-Industrie belegt auch eine aktuelle Prognos-Studie, die die MFG Baden-Württemberg im Rahmen eines Projekts zur europäischen Kreativwirtschaft beauftragt hat.


Event fördert Standortentwicklung und internationale Zusammenarbeit

„Das Creativity World Forum ist eine Pflichtveranstaltung für alle Menschen, die unsere künftige wissensbasierte Ökonomie aktiv mitgestalten möchten“, so Ernst Pfister und Klaus Haasis weiter. Die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure im Rahmen des dreitägigen Events fördere immens die Standortentwicklung und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg und die internationale Zusammenarbeit mit anderen herausragenden Kreativregionen der Welt.

An den beiden Hauptkongresstagen des Creativity World Forums, dem 1. und 2. Dezember 2009, bringen die Veranstalter des Forums – das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und die MFG Baden-Württemberg – prominente Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Film, Architektur, Musikwirtschaft und Design zusammen. Sie alle berichten über Zukunftsentwicklungen und ihre Ansätze, wie sie zu Innovationen und neuen Ideen kommen: MP3-Erfinder Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg, Robert-Bosch-Geschäftsführer Franz Fehrenbach, Nokia Vize-Präsident und ehemaliger Ministerpräsident Finnlands Esko Aho, Filmemacherin Prof. Doris Dörrie, Star-Architekt Prof. Tobias Wallisser und Top-Designer Prof. Hartmut Esslinger.

Weitere Informationen zum Creativity World Forum können unter www.cwf2009.de abgerufen werden.


Über das Creativity World Forum


Das Creativity World Forum ist die jährliche Hauptveranstaltung des internationalen Netzwerks „Districts of Creativity“, dem 2004 gegründeten globalen Netzwerk der kreativen und innovativen Regionen Flandern (Belgien), Baden-Württemberg (Deutschland), Rhône-Alpes und Nord Pas de Calais (Frankreich), Lombardei (Italien), Katalonien (Spanien), Schottland (Großbritannien), Tampere (Finnland), Oklahoma (USA), Quebec (Kanada), Karnataka (Indien), Shanghai und Qingdao (China). Das Creativity World Forum 2009 wird als gemeinsame Veranstaltung der Landesregierung unter Federführung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg und der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit den Districts of Creativity, dem Enterprise Europe Network, Baden-Württemberg International, Handwerk International und dem Steinbeis-Europa-Zentrum sowie den Städten Stuttgart und Ludwigsburg und weiteren Programmpartnern wie Regionen und Institutionen der Kreativwirtschaft aus Baden-Württemberg geplant und durchgeführt. Im Jahr 2009 findet das Forum erstmals in Deutschland statt. Die Europäische Union fördert die Realisierung des Creativity World Forum 2009 finanziell im Rahmen ihres CIP-Programms zur Unterstützung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.


SELVA Showroomeröffnung in Dubai

selva

V.l.n.r.: Carlo Moro – Hauptgeschäftsführer von Selva Middle East, Nawaf Qassim Sultan – CEO der Sultan’s Group, Philipp Selva – Präsident und CEO von Selva Spa, Ahmed Rashed - Geschäftsführer Einzelhandel der Sultan’s Group

Anfang Oktober 2009 feierte SELVA die Eröffnung des ersten Philipp Selva Home Stores in der “Mall of the Emirates” in Dubai. Im Herzen des “Neuen Dubai” gelegen, bietet das Einkaufszentrum seit 2005 auf einer Fläche von 223 000 m² eine große Auswahl an Freizeit- und Shopping-Möglichkeiten. Liebhaber exquisiten Designs finden jetzt im Home-Design-Store die perfekte Adresse für Möbel und Accessoires. Auf 1900 m² stellen hier 13 internationale Einrichtungsmarken ihre Produkte aus. SELVA ist auf einer Fläche von 150 m² mit seinem neuen Möbelkonzept Philipp Selva Home vertreten. „Die Lage unseres Showrooms direkt am Eingang des Stores ist ideal. So können wir unsere hochwertige Kollektion optimal präsentieren.“, äußert sich Firmeninhaber Philipp Selva sehr zufrieden.

www.selva.com 


Deutsche Bank trotz Milliardengewinns skeptisch

Trotz des dritten Milliardengewinns in Folge blickt die Deutsche Bank nur verhalten optimistisch in die Zukunft. «Für die nähere Zukunft sehen wir Herausforderungen, aber auch Chancen», schrieb Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann am Donnerstag in einem Brief an die Aktionäre.

Die Altlasten der Krise seien in einigen Geschäftssparten und Produktbereichen nach wie vor spürbar. Deshalb wolle sein Haus die Risiken im Handelsgeschäft verringern. Da die Bank erwartet, dass infolge der Rezession viele Schuldner ihre Kredite nicht zurückzahlen können, erhöhte sie ihre Risikovorsorge. Trotz der schwierigen Gesamtlage zahlt das Haus wieder üppige Boni.

Für die Mitarbeiter greift die Deutsche Bank wieder tiefer in den Bonustopf. Da wegen steigender Gewinne höhere leistungsabhängige Vergütungen fällig würden, stieg der Personalaufwand der größten deutschen Bank im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,9 auf auf 2,8 Milliarden Euro, wie die Bank mitteilte. Dabei beschäftigte das Institut Ende September mit 78 530 Mitarbeitern drei Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Für die schwierige Lage sieht sich die Deutsche Bank gut gerüstet. «Die Deutsche Bank hat ihre Widerstandsfähigkeit in einem außergewöhnlich schwierigen Umfeld bewiesen und ist zweifellos gestärkt aus der Krise hervorgegangen», schrieb Ackermann.

Von Juli bis September hat die Deutsche Bank mit knapp 1,4 Milliarden Euro den dritten Milliardengewinn in Folge eingefahren. Das hatte die Bank bereits vor einer Woche mitgeteilt. Sondereffekte wie der Verkauf der restlichen Beteiligung am Autokonzern Daimler sowie ein Scheck vom Finanzamt trieben den Überschuss hoch. Vor Steuern verdiente die Bank 1,3 Milliarden Euro.

Zu dem guten Ergebnis trugen alle Geschäftsbereiche bei. Der heimische Branchenprimus profitierte wieder von seinem florierenden Investmentbanking, das einen Milliardengewinn einfuhr. Insbesondere das Geschäft mit Anleihen läuft gut, weil Staaten und Unternehmen in der Krise einen besonders hohen Finanzbedarf haben.

Selbst im Privatkundengeschäft, dem Problembereich, erreichte der Branchenprimus einen Vorsteuergewinn von 283 Millionen Euro. Hier kehrte auch das zuletzt defizitäre Geschäft der Vermögensverwaltung in die schwarzen Zahlen zurück.
Das Kapitel Industriebeteiligungen hat die Bank komplett abgeschlossen. Als letztes stieß sie bis Ende September die verbliebenen 0,9 Prozent am Autohersteller Daimler ab. Das spülte unterm Strich 110 Millionen Euro in die Kasse. Nun hält sie nur noch kleine Beteiligungen an Unternehmen außerhalb des Leitindex Dax. Die Deutsche Bank hat über Jahre ihre Anteile an heimischen Großkonzernen abgebaut. Das dichte Geflecht gegenseitiger Beteiligungen war auch als «Deutschland AG» bekannt.


Space Cannon mit neuer Vertriebsstruktur
Zumtobel erweitert Kompetenz als Komplettanbieter

Mit sofortiger Wirkung wird die Firma Space Cannon ihre Leuchten und Steuerungen in Europa über die Vertriebswege von Zumtobel anbieten. Der italienische Spezialist für hochwertige Architekturinszenierung und interaktive Medienfassaden ergänzt die Lichtlösungskompetenz von Zumtobel optimal. Mit den individuell geplanten Lichtlösungen und Steuerungen von Space Cannon vervollständigt Zumtobel sein hochwertiges Leuchtenportfolio um innovative Außenleuchten vorrangig auf Basis von LED-Technologie und wird damit zum ganzheitlichen Komplettanbieter für die professionelle Beleuchtung im und am Gebäude.

Peter Roos wurde zum Geschäftsführer von Space Cannon, einem Unternehmen der Marke Zumtobel berufen. Er sieht vor allem bei der Umsetzung von individuellen Projektlösungen großes Potential: „Mit der von Space Cannon angebotenen Kompetenz in der Planung und Realisierung von hochwertigen Lichtlösungen, vor allem auf Basis von LED-Technologie mit DMX-Steuerung, im Bereich der Architektur- und Eventbeleuchtung ergänzen wir das Portfolio von Zumtobel perfekt. Mit dieser Neuordnung können wir den Kundenwunsch nach Lösungen aus einer Hand noch besser umsetzen.“ Im Rahmen der Neustrukturierung wird auch die Wort-Bildmarke von Space Cannon an das Corporate Design von Zumtobel angepasst. Zukünftig wird die Firma mit einem puristisch gestalteten Namenszug seine Kompetenz in der innovativen Gebäudeanstrahlung und dynamischen Fassadeninszenierung unterstreichen.

In Europa werden die Space Cannon Produkte exklusiv vom kompetenten Zumtobel Vertrieb angeboten. In Ländern ohne eigene Zumtobel Vertriebsorganisation wird Space Cannon weiterhin auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Händlern und Agenten gesetzt.

www.zumtobel.com


Villeroy & Boch: Zwischenbericht
(Januar – September 2009)

Umsatz-Rückgang im 3. Quartal deutlich niedriger
Der Villeroy & Boch Konzern erzielte in den ersten neun Monaten 2009 einen Nettoumsatz von 529,2 Mio. € gegenüber 635,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum – ein Minus von 16,7 %. Dabei fielen die Rückgänge im dritten Quartal mit – 9,8 % gegenüber 2008 moderater aus als noch im zweiten (-22,2 %) und ersten Quartal (-17,5 %).

EBT im 3. Quartal auf Vorjahresniveau
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) von Januar bis September liegt mit -78,5 Mio. € erheblich unter dem des Vorjahrs. Hauptgrund ist die im ersten Quartal gebildete Rückstellung von € 60,0 Mio. für die industrielle Restrukturierung des Konzerns. Auch ohne diesen Aufwand ist das EBT in den ersten neun Monaten mit -18,5 Mio. € umsatzbedingt deutlich negativ ausgefallen; in 2008 erzielte der Konzern in diesem Zeitraum noch ein Plus von 9,3 Mio. €.
Im dritten Quartal konnte das Ergebnis vor Steuern mit – 4,3 Mio. € trotz der anhaltenden Umsatzeinbussen durch bereits frühzeitig eingeleitete Kostensenkungsmaßnahmen nahezu auf Vorjahres-Niveau gehalten werden (- 4,1 Mio. € in 2008).

Entwicklung der Unternehmensbereiche
Der Umsatz im Unternehmensbereich Bad und Wellness liegt in den ersten neun Monaten 2009 mit 325,9 Mio. € um 20 % unter dem des Vorjahrs. Der Umsatz bei der Tischkultur sank gegenüber 2008 um -10,7 % auf 203,3 Mio. €.

Ausblick für das 4. Quartal
Villeroy & Boch erwartet auch für die verbleibenden Monate 2009 noch keine deutlichen Wachstumsimpulse. Ein Abflachen der Umsatzrückgänge, das für die Tischkultur wichtige Weihnachtsgeschäft sowie die Fortsetzung der Kostensenkungsmaßnahmen sollten jedoch dazu führen, dass das Ergebnis vor Steuern auch im vierten Quartal ungefähr auf dem Niveau des zweiten und dritten Quartals liegt. Dennoch bleibt das Ergebnis des Gesamtjahrs maßgeblich durch die im Frühjahr beschlossene Restrukturierung geprägt.

www.villeroy-boch.com


Z u k u n f t s p r o j e k t
„M a s d a r C i t y“

Die weltweit erste Ökostadt setzt
auf Produkte der Hansgrohe AG

Was haben ein Schwarzwälder Bad- und Sanitärspezialist und ein Projekt in der Wüste Abu Dhabis gemeinsam? Eine ganze Menge, lautet die möglicherweise unerwartete, aber zutreffende Antwort. Denn für den Bau der weltweit ersten CO2-neutralen und abfallfreien Ökostadt „Masdar City“ am Persischen Golf setzen die Verantwortlichen auch auf die umweltfreundlichen Produkte der Hansgrohe AG. Damit ist das Unternehmen aus Schiltach an einem zukunftsweisenden Vorhaben beteiligt, das Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit vereint und sich so optimal in die Firmenphilosophie einfügt. „Dass Hansgrohe am Bau von Masdar City beteiligt ist, stellt einmal mehr unsere Rolle als ökologische Vordenker unter Beweis“, betont Richard Grohe, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG. „Das Projekt und unser Unternehmen teilen das klare Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz.“

Die von dem britischen Architekturbüro Foster+Partners geplante, 22 Milliarden US-Dollar teure Ökostadt soll nach ihrer Fertigstellung bis zu 50.000 Einwohnern alle Annehmlichkeiten einer Großstadt bieten, ohne jedoch Kohlenstoffdioxid auszustoßen oder Abfälle zu verursachen. Die Bauweise orientiert sich an den traditionellen arabischen Städten mit engen Straßen, Frischluftkorridoren und dicken Gemäuern, sodass die Temperaturen in „Masdar City“ keine energieintensiven Klimaanlagen mehr erfordern. Öffentliche, leicht zugängliche Verkehrssysteme werden Transportmittel auf der Basis fossiler Brennstoffe ersetzen. Ein Solarkraftwerk, Photovoltaikanlagen und Windräder sichern die weitgehende Energieunabhängigkeit der Vorzeigestadt. Das Emirat Abu Dhabi, bislang stark abhängig von seinen Erdölquellen, will mit dem Projekt einen Anstoß für seine zukünftige wirtschaftliche Entwicklung geben.

Quelle für neue Technologien und Nachhaltigkeit

Gleichzeitig soll die „Stadt der Quelle“ - so die deutsche Übersetzung - ihrem Namen alle Ehre machen und Ursprung neuer Technologien für ein effizientes CO2-Management, den sorgsamen Umgang mit Wasser und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe werden. Die Stadt bietet Platz für bis zu 1.500 Unternehmen und ihre Aktivitäten im Bereich sauberer Technologien. Zu dem Selbstverständnis als umweltfreundliche Wissenschaftsstadt passt zudem, dass die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien hier ihren Hauptsitz errichten wird.

Das „Masdar Institute of Science and Technology“ ist das erste Gebäude der Planstadt. In diesem Jahr fertig gestellt, hat es als Forschungszentrum für die Entwicklung grüner Technologien im September 2009 die ersten Studierenden aufgenommen. Im kommenden Jahr werden es Akademikerinnen und Akademiker aus aller Welt beziehen. Erfreuen werden sich die Forschenden dabei auch an Hansgrohe Metris S Elektronik Armaturen und Raindance EcoSmart Handbrausen, hergestellt im Schwarzwald.

Die geometrische Armaturenlinie entspricht hohen Qualitäts- und Umweltstandards, besticht durch Beständigkeit und hat schließlich auch mit ihrer Klarheit die Planerinnen und Planer von „Masdar City“ überzeugt. Zugleich stellen die Armaturen mit ihrer Infrarotnäherungselektronik sicher, dass Wasser ausschließlich bei Bedarf fließt. Dabei kombiniert der Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialist die Vorteile zweier Technologien - Infrarot und EcoSmart - zugunsten effizienter Wasser- und Energienutzung. Besonders bei häufigem Gebrauch macht sich die Sensortechnik bezahlt. So wird der Wasserverbrauch entsprechend dem aktuellen Bedarf mit einer extrem kurzen Nachlaufzeit geregelt. Die innovative Hansgrohe EcoSmart-Technologie ermöglicht einen besonders sparsamen Verbrauch, indem sie den Wasserdurchfluss auf maximal 5,7 Liter pro Minute begrenzt. Auch der automatische Wasserstopp nach 60 Sekunden, sollte die Infrarotschaltung absichtlich oder aus Versehen dauerhaft ausgelöst werden, trägt zu einem nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser bei.

Aus demselben Grund haben sich die Planer des „Masdar Institute of Science and Technology“ auch für die Raindance EcoSmart entschieden. Ihre im Hansgrohe Strahllabor ausgetüftelten Technologien sorgen für eine deutliche Reduzierung des Wasserdurchflusses und dies bei gleich bleibend hohem Duschkomfort. Die Kombination aus Luft-Wasser-Verwirbelung, einer speziellen, druckunabhängigen Technologie zur Durchflussbegrenzung und darauf abgestimmten Strahldüsen senkt den Wasserverbrauch
auf rund neun Liter pro Minute, das ist gegenüber herkömmlichen Brausen eine Ersparnis von bis zu 50 Prozent.

Die Hansgrohe AG reiht sich mit ihrer Beteiligung an „Masdar City“ in eine lange Liste weltbekannter Unternehmen wie Siemens, BASF oder General Electric ein, die ebenfalls zu der Entwicklung der Vorzeigestadt beitragen.

Über Hansgrohe - das Original aus dem Schwarzwald

Das Unternehmen Hansgrohe mit Stammsitz in Schiltach/Schwarzwald hat sich in seiner 108jährigen Firmengeschichte innerhalb der Sanitärbranche den Ruf als einer der Innovationsführer in Technologie und Design erworben. Mit seinen Armaturen, Brausen und Duschsystemen schafft die Hansgrohe AG die Originale, die das Bad funktionaler, komfortabler und schöner machen. Nicht von ungefähr finden sie sich in prominenten Prestigeprojekten wie im Kreuzfahrtriesen „Queen Mary II“, im Terminal 5 des Heathrow Airports in London, im Deutschen Reichstag und im Bundeskanzleramt in Berlin, in den Yoo Luxusapartments in New York oder im Hotel Carlton in Sankt Moritz.
2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen Marken Axor, Hansgrohe, Pharo und Pontos einen Umsatz von rund 668 Mio. Euro (2007: 661 Mio. Euro). Weltweit beschäftigt die Hansgrohe Gruppe heute rund 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa zwei Drittel im Inland. Das Unternehmen, das intensiv gegen Plagiate und Ideenklau vorgeht, produziert in sechs deutschen Werken, in Frankreich, in den Niederlanden, in den USA und in China.

Designführer der Sanitärbranche

Im aktuellen Ranking des International Forum Design (iF) der besten Unternehmen der Welt in Sachen Design belegt die Hansgrohe AG Rang 17 unter 1.499 Firmen. Mit 520 Punkten lässt der Schiltacher Armaturen- und Brausenspezialist sogar Unternehmen wie Adidas, Nokia und Audi hinter sich und führt die Design-Hitliste der Sanitärbranche an.

hansgrohe_vortragFotocredit: Braxart

Rund  300  Gäste  begrüßte  Richard  Grohe, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG, am 29. Oktober 2009 in der Hansgrohe  Aquademie  in  Schiltach.  In  dem  bis  auf den letzten Platz besetzten Konferenzsaal und per Lifeübertragung in den Ausstellungsraum  verfolgten  die  Besucherinnen  und Besucher gespannt die Ausführungen über Konzept, Planung und Umsetzung der ersten CO2-neutralen Stadt der Welt.

www.hansgrohe.com

 

Schindler mit sehr gutem Ergebnis

im 3. Quartal 2009

Dem Schindler-Konzern ist es gelungen, im dritten Quartal 2009 an den guten Halbjahresausweis anzuknüpfen, und weist für die Berichtsperiode einen Konzerngewinn von CHF 505 Mio. aus. Das wirtschaftliche Umfeld ist weiterhin schwierig. In den meisten Regionen der Welt war die Konjunktur in den ersten neun Monaten dieses Jahres rückläufig. Das hat im Konzern zu einem Rückgang im Auftragseingang und in der Betriebsleistung geführt.
Der konsolidierte Auftragseingang betrug CHF 9 214 Mio., was einer Abnahme von 16,6% entspricht (in Lokalwährungen –12,5%). Die konsolidierte Betriebsleistung reduzierte sich um 11,4% auf CHF 9 062 Mio. (in Lokalwährungen –7,2%). Auf ALSO entfällt ein massgeblicher Teil des wertmässigen Rückganges im Auftragseingang (rund 50%) und der Betriebsleistung (rund 70%), teilweise wegen der Schliessung der Gesellschaften in Polen und Schweden per Ende 2008. Dank des ausgezeichneten Auftragsbestandes zu Jahresbeginn, frühzeitig eingeleiteter Anpassung der Kapazitäten und Kostenstrukturen, Einsparungen bei den Materialkosten sowie Verbesserung der Prozesse gelang es
aber, sowohl das Betriebsergebnis als auch den Konzerngewinn deutlich zu steigern. Das konsolidierte Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 746 Mio. Das entspricht einem Anstieg von 12,7% (in Lokalwährungen +19,3%). Der Konzerngewinn erhöhte sich um 6,3% auf CHF 505 Mio., der Geldfluss aus Geschäftstätigkeit erreichte CHF 846 Mio.

Aufzugs- und Fahrtreppengeschäft
Der gesamte Bestellungseingang hat im Vergleich zur Vorjahresperiode um 13,7% auf CHF 6 202 Mio. abgenommen (in Lokalwährungen –9,7%). Im Quartalsvergleich (2009/2008) betrug der Rückgang 12,0% (in Lokalwährungen –8,3%). Alle Regionen waren betroffen. In einigen Märkten hat die schwierige Wirtschaftslage zu einem drastischen Rückgang der Bautätigkeit geführt. In den ersten neun Monaten dieses Jahres lag die Nachfrage im Neuanlagengeschäft deutlich unter Vorjahresniveau, insbesondere in Spanien, USA, Grossbritannien, Australien und einigen osteuropäischen Märkten. Gegenüber der Vorjahresperiode musste im Neuanlagengeschäft eine Abnahme von 28,0% (in Lokalwährungen –24,4%) verzeichnet werden.

Modernisierungsaufträge gingen gegenüber der starken Vorjahresjahresperiode leicht zurück. Erfreulich verläuft hingegen das Unterhaltsgeschäft, welches in der Berichtsperiode weiter gewachsen ist. Dank des guten Auftragsbestandes zu Jahresbeginn nahm die Betriebsleistung mit 5,4% im Vergleich zur Vorjahresperiode nur leicht ab und beträgt CHF 6 097 Mio. (in Lokalwährungen –1,1%). Erfreulich ist die Steigerung des Betriebsergebnisses (EBIT): Es erhöhte sich in der Berichtsperiode um 11,8% (in Lokalwährungen +18,3%) und beträgt CHF 732 Mio. Das entspricht einer EBIT-Marge von 12% (Vorjahresperiode 10,2%). Dieses Ergebnis unterstreicht die Wirksamkeit der frühzeitig in Gang gesetzten Massnahmen: Anpassung der Kapazitäten, konsequente Kostenkontrolle, Steigerung der Produktivität und Materialkosteneinsparungen. Die damit einhergehenden Strukturanpassungskosten belaufen sich für die Berichts-
periode auf rund CHF 25 Mio.

ALSO
Die vor einem Jahr eingeleiteten Massnahmen zur nachhaltigen Verbesserung des Konzernergebnisses haben ihre Wirkung entfaltet. Trotz schwierigem Umfeld steigerte ALSO den Gewinn auf CHF 15 Mio. (Vorjahresperiode CHF 0 Mio.). Im dritten Quartal 2009 erwirtschaftete ALSO einen Konzerngewinn von CHF 6 Mio. (3. Quartal 2008: Verlust von CHF 2 Mio.). Die Marge verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresquartal von 0,4% auf 1,3%.

Konzern
Finanzielle Stärke weiter ausgebaut
In den ersten neun Monaten erarbeitete der Konzern einen Gewinn von CHF 505 Mio. (Anstieg um 6,3%) sowie einen Geldfluss aus Geschäftstätigkeit von CHF 846 Mio. Das gute Ergebnis hat sich positiv auf die Bilanzkennzahlen ausgewirkt: Die Flüssigen Mittel betragen per 30. September 2009 CHF 1 757 Mio. (per 31.12.2008: CHF 1 254 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 33,0% (per 31. 12. 2008: 29,7%).

Die unterschiedliche Struktur der Berichterstattung kann dazu führen, dass einzelne Werte und Prozentangaben zur Berichterstattung der ALSO abweichen. Nicht separat ausgewiesen werden im vorliegenden Bericht insbesondere die Werte der von
der ALSO getrennt dargestellten «Nicht weitergeführte Bereiche».

Ausblick 2009
Aufzüge & Fahrtreppen
Die Einschätzung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung bleibt schwierig. Das Aufzugs- und Fahrtreppengeschäft reagiert mit erheblicher Verzögerung auf konjunkturelle Entwicklungen. Der in den ersten neun Monaten
verzeichnete Rückgang im Auftragseingang der Neuanlagen wird sich ab dem vierten Quartal 2009 auf das Ergebnis auswirken und im Jahre 2010 fortsetzen. Zurzeit werden weitere Restrukturierungsprojekte umgesetzt, um das Kerngeschäft auf das tiefere Volumen im Neuanlagengeschäft vorzubereiten. Für das vierte Quartal wird mit zusätzlichen Kosten von maximal CHF 20 Mio. gerechnet. 2010 werden weitere rezessionsbedingte Kosten anfallen.

ALSO
Nach einem erfreulichen dritten Quartal und in der Annahme, dass die Nachfrage im vierten Quartal erfahrungsgemäss stärker ausfällt als im dritten, rechnet ALSO für 2009 mit einem Konzerngewinn von etwas mehr als CHF 20 Mio. Dies gilt unter Ausklammerung nicht vorhersehbarer Ereignisse sowie vor einer allfälligen Abschreibung in der Grössenordnung von CHF 15 Mio. bei Aufgabe des Markennamens GNT.

Konzern
Schindler geht davon aus, dass unter Ausklammerung nicht vorhersehbarer Ereignisse der Konzerngewinn 2009 vor Restrukturierungskosten und Sonderabschreibungen das Vorjahresniveau übertreffen wird.
Nach Abzug von Restrukturierungskosten und Sonderabschreibungen wird ein Konzerngewinn von etwas mehr als CHF 600 Mio. erwartet.

www.schindler.com